|
06. Februar 2008
Oscar-Verleihung und Filmpiraterie Business as usualDer Blogger Andy Baio von Waxy.org hat sich die Mühe gemacht, alle Leaks der Oscar-nominierten Filme seit 2003 genauestens unter die Lupe zu nehmen. In einer übersichtlichen Tabelle stellt er den jeweiligen Kinostart der 186 Filme mit dem Zeitpunkt der Veröffentlichung des Academy-Screeners, Cams, Telesyncs, R5/Telecines, Screeners und DVD-Rips in Relation. Lediglich vier der 34 aktuell nominierten Streifen stehen bislang für Filesharer nicht zur Verfügung. Es hat sich unterm Strich also nicht wirklich viel verändert. Die Filme sind auf den Tauschbörsen so frühzeitig wie eh und je verfügbar. Die MPAA hat lediglich die Verbreitung der so genannten Academy-Screener verhindern können. Eine Rolle bei der Auswertung dürfte lediglich die Tatsache spielen, dass heutzutage die Kinofilme frühzeitiger als DVD veröffentlicht werden. Der Abstand vom Box Office (Kinoschalter) bzw. der Verbreitung der Schwarzkopie bis zur Veröffentlichung der DVD wurde merklich kürzer gestaltet. Die Kunden haben jetzt eher die Möglichkeit den Film ihrer Wahl als DVD zu erwerben. Auch die Einführung der Regionalcodes sollte ursprünglich die illegale Verbreitung, vor allem die in Drittländer verhindern. Ein erheblicher Einfluss der Regionensperre hat sich aber bislang nicht bemerkbar gemacht. (via waxy.org) Verwandte News
Trackbacks
das einzigste was regionalcodes behindern sind die Fans die Orginale aus anderen Länderen kaufen wollen. Und sie helfen der Abrechung der einzelnen Filmstudios bzw. der Lizensierung von Material in jedes Land einzeln zu jeweils einzeln zu verhandelnden Preisen. Frodoger am 06.02.2008 15:53
gibt genug dvd player, die die regionalcodes umgehen und wer über pc schaut bzw multimedia pc am tv, den störts eh nich denn 90% aller dvd laufwerke kümmerts net was fürn ländercode ne dvd hat... ka was die sich davon erhofft haben Emrox am 06.02.2008 16:45
hollywood filme sind eh scheisse maxstirner am 09.02.2008 14:56
|