gullinews am Mittwoch, 08.02.2006 13:55 Uhr
Opera mit Torrent und Widgets
Einen integrierten BitTorrent-Client bringt der alternative Opera-Browser in der Version 9 mit, die jetzt alks Tech-Preview in der zweiten Fassung zum freien Download steht. Das testfreudige Publikum kann weiterhin auch Widgets nutzen - kleine Browsertools, die auf dem Desktop integriert werden können und auch von Usern erstellt und modifiziert werden können. Den Techpreview der kommenden Version gibts bei den Operalabs, eine Einleitung zu der Widgettechnik findet sich ebenfalls auf der Opera-Homepage.
WoW: schwulen- und lesbenfreundliche Gilden keine Belästigung
Die Äußerung, nichts gegen Lesben und Schwule zu haben, war nach Ansicht des World of Warcraft-Betreibers Blizzard ein Fall von Belästigung beim Onlinespiel: denn dieses Statement könnte ja schließlich dazu führen, dass man von Lesben- und Schwulenhassern beleidigt würde. Entsprechend untersagte Blizzard die Bekanntmachung einer Gilde in World of Warcraft, die sich LGBT-freundlich (lesbian, gay, bisexual und transgender) bezeichnete. Das reine Erwähnen einer nichtdiskriminierenden Einstellung verletze daher gegen die Benutzungsrichtlinien Blizzards.
Die bizarre Posse fand einen einigermaßen versöhnlichen Abschluß, Blizzard entschuldigte sich für die Peinlichkeit und kündigte an, ihre "Harassment Policies" zu überarbeiten.
Großbritannien vs. Childporn
35.000 Requests nach Kinderpornoseiten blocke der größte britische Provider British Telecom täglich. Dies stelle einen Zuwachs von 250% über das Jahr 2005 dar. Ob dies an vermehrten Suchabfragen liege oder einer besseren Filtertechnik, sei unklar. Anders als die Netzzensur in Nordrhein-Westfalen, die beim Aufruf der Seite der NSDAP/AO von Nazi Lauck eine Sperrmeldung anzeigt, begnügt sich die BT mit der Ausgabe eines nichtssagenden Error 404. Während in anderen Ländern die Contentfilterung den Usern überlassen bleibt, wird diese in Großbritannien wie auch in NRW zentral von den Providern eingefordert. Immerhin: Seitenrequests würden nicht gespeichert, es sei anhand der Sperrtechnik nicht rückverfolgbar, wer versucht hatte, die gefilterten Seiten aufzurufen - was für Google beispielsweise nicht zutrifft.
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gullinews am 08.02.2006 13:52:41: |