gulli: Opera 9.5 mit intelligentem Schutz vor Malware

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10. Juni 2008

Opera 9.5 mit intelligentem Schutz vor Malware

Noch befindet sich der norwegische Browser Opera im Beta Stadium, aber schon bald soll eine ausgereifte Version zur Verfügung stehen. In der Vergangenheit konnte Opera nicht nur in Sachen Schnelligkeit und Flexibilität seine User überzeugen, sondern auch hinsichtlich des Schutzes gegen Betrug. Dieser soll in Version 9.5 um eine umfangreiche Malware-Erkennung erweitert werden.

Bislang konnte der Browser, wie viele seiner Konkurrenten auch, nur Betrugsversuche (phising) erkennen. Sollten sich Nutzer ab Version 9.5 auf verdächtigen und möglicherweise gefährlichen Seiten befinden, so werden diese jetzt über deren Gefährdung aufgeklärt. Das Unternehmen HauteSecure liefert dafür die nötigen Daten und hält stets die Liste der gefährlichen Websites im Netz aktuell, sofern dies überhaupt möglich ist.

Die neue Malware-Erkennung ist vor allem sinnvoll für unerfahrene Anwender im Netz. Vergleichbares bietet auf den ersten Blick zwar auch der Mozilla Firefox, bei näherer Betrachtung kann dessen Schutz aber nicht ansatzweise mithalten. HautSecure beschäftigt sich hauptsächlich damit, die virtuellen Brandherde für Schadcode ausfindig zu machen. In Kooperation mit einer sehr großen User-Community gelingt es dem Team, stets aktuelle Daten zu liefern. Vor jedem Seitenaufruf kontaktiert der Browser einen zentralen Server in Norwegen und bezieht so eine Liste der gefährlichen Domains. Diese Datei soll lediglich einen Umfang von einem Kilobyte besitzen und den Opera in seiner Geschwindigkeit nicht beeinträchtigen.

Der Firefox beruft sich auf eine von Google bereitgestellte Liste gefährlicher Domains, die aber nur ein Mal täglich bezogen wird. Wer die neuen Features von Opera 9.5 bereits in der sehr stabilen Beta ausprobieren möchte, kann sich diese auf der Herstellerseite herunterladen. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft, auch von daher ist jede Innovation einer der drei Konkurrenten nur zu begrüßen. Es wird nicht ewig dauern bis der I.E. oder der Firefox bei solchen Features nachzieht um nicht den Anschluss zu verpassen.

(via infoworld.com)Opera

  • Zitat: Zitat von Dexter  3 Konkurrenten? Guten Morgen auch, es gibt eine Dillion Browser da draussen! Selbst wenn man nur von Browserengines und dort dann nur von den ernstzunehmenderen ausgeht, so sind's immer noch ein paar mehr als 3. er meinte wahrscheinlich die 3 browser die von fast alle genutzt werden netscape(kp wie der geschrieben wird), FF und IE der rest ist doch iwie größtenteils ...

  • Zitat: Zitat von money  er meinte wahrscheinlich die 3 browser die von fast alle genutzt werden Mir ist relativ klar was gemeint ist, nämlich, genau die 3 Dinger, die in jedem seinem persönlichen begrenzten Horizont passen, der mit der Materie exakt 0% zu tun hat. Zitat: netscape(kp wie der geschrieben wird), FF und IE das waren grad 2. Netscape (kommt drauf ...

  • Zitat: Zitat von Dexter  Jein. Konqueror/Safari (KHTML bzw. KHTML-WebKit) sollte man schon einmal gehört haben. Hinzu kommen eine ganze Latte an Gecko-derivaten, wo nicht Firefotz dransteht (Seamonkey, K-Meleon, Iceweasel...), die FF (und andere Browser) weit in den Schatten stellen. Desweiteren gute "Exoten"browser/ Engines, wie Icab, Amaya u.s.w. Hinzu kommt der ganze Trident-krempel (IE-engine), den ich ...

  • Ich assoziiere mit den Browserkonzepten auch ein eigenes Sicherheitskonzept, das ich derzeit nur jedem ans Herz legen kann. Die Auswahl verschiedene Browser zu haben, die aus unterschiedlichen Ressourcen rendern/funktionieren kann man sehr gut ausnutzen, um sein Onlinebanking und eBaying sowie PayPal foo und so auf den einen Browser, seinen Cache, dessen Keychain und die History etc. pp auszulagern, und den anderen nimmt man fürs Downloaden und ...

    Kontrolltroll am 11.06.2008 10:56
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