Open-Source: Norwegen sagt JA zu offener Software OO

Open-Source: Norwegen sagt JA zu offener Software OO

gullinews am Montag, 17.11.2008 20:41 Uhr

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Die Open-Source-Community kann sich über einen weiteren Erfolg hinsichtlich der Verbreitung von freien und offenen Software-Lösungen freuen. Offenbar stoßen die Grundsätze und Vorteile der freien Software nun auch in Norwegen auf durchweg positive Resonanzen. Dort zieht die amtierende Regierung den Umstieg von kommerziellen Produkten hin zu offenen Lösungen in Erwägung.

Am heutigen Montag hat es die Verwaltungsministerin Heidi Grande Roeys amtlich gemacht. Nach reiflicher Überlegung und Abwägung der Vor- und Nachteile will man das nationale Zentrum für freie Software (Friprogsenteret) mit zwei Millionen Kronen (umgerechnet 228.000 Euro) unterstützen. Mit dieser beachtlichen Summe soll der Umstieg von Behörden und anderen öffentlichen Einrichtungen auf quelloffene Softwarelösungen gefördert werden.

Im Zentrum des Interesses steht dabei der möglichst breite Einsatz der Büro-Software OpenOffice.org. Damit will man vorrangig die Abhängigkeiten zu großen Softwareherstellern wie Microsoft lockern und eine vergleichbare Alternative zum Produktiveinsatz bringen. Zu dieser Entscheidung ist man am heutigen Montag im Verwaltungsministerium von Norwegen gekommen.

Das Projekt soll mit mehr als 200.000 Euro gefördert werden. Dieser Betrag fließt in das Nationale Zentrum für freie Software, welches sich mit dem verbundenen Aufwand der Umstellung annehmen soll, ein. In den Behörden und Ämtern will man offenbar Weg von der Office-Lösung aus dem Hause Microsoft und hin zum freien Konkurrenzprodukt OpenOffice.org. Letzteres soll dann zur Erstellung von Dokumenten sowie zu Buchhaltungs- und Archivierungsaufgaben benutzt werden.

Die erlangten Gelder sollen dann zu verschiedenen Zwecken verwendet werden. Unter anderem will man damit Aus- und Fortbildungsmaßnahmen finanzieren. Doch auch die Entwicklung von Schnittstellen zu verschiedenen Spezialapplikationen soll unterstützt werden. Mit dem auf das Jahr 2006 zurückgehenden Regierungsvorhaben will man nicht zuletzt auch den Wettbewerb rund um die offene Software vorantreiben, hieß es. (gS-)

(via AP)

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5 Reaktionen aus dem gulli:Board

MrBigBrain am 20.11.2008 16:15:30:
Frag mich sowieso, warum die großen Firmen nicht alle auf OpenSource und Linux umsteigen. Die sparen doch damit ein Vermögen, oder seh ich das flasch? Die brauchen ja auch professionellen Support. Und der kostet wiederum Geld....

gS- am 20.11.2008 19:46:42:
Frag mich sowieso, warum die großen Firmen nicht alle auf OpenSource und Linux umsteigen. Die sparen doch damit ein Vermögen, oder seh ich das flasch? Und was der Umzug erst kostet ! Das sind teilweise erhebliche Summen. Siehe Munix, das Projekt bei dem die Stadt München auf ...

mathmos am 20.11.2008 22:46:49:
@ gS- Nein sind sie nicht. 1400 Arbeitsplätze arbeiten bereits ausschließlich mit dem sogenannten Linux Basisclient. Von diesem wurde erst vor einigen Tagen die Version 2.0 freigegeben. Desweiteren laufen auf vielen Kisten (8000 iirc) bereits Open Source Programme wie OpenOffice. Eine komplette U...

 

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