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25. April 2005
Online-Musikkauf DRM verärgert die KundschaftDas dicke Ende wegen fehlender Kopiermöglichkeiten wird noch kommen Eine Studie in Großbritannien kam zum wenig überraschenden Ergebnis, dass die Kunden von Online-Musikshops über den Kopierschutz von gekauften Titeln wenig erfreut sind. Zwar verkünden die Labels einen um 900% gestiegenen Umsatz in den Online - Musikshops, wenn die Frustration der Kunden weiter wächst, könnte sich dieser vermeintliche Erfolg schnell in eine Luftblase verwandeln. Dabei dürfte die aktuelle Frustration erst der Anfang sein. MP3 - Player beginnen sich langsam erst durchzuzsetzen, spätestens, wenn die nächste Generation entsprechender Geräte auf den Markt kommt und die Käufer feststellen, dass sie nur noch Teile ihrer Musiksammlung auf das neue Gerät transferieren können, dürfte sich die resultierende Frustration auch auf das Kaufverhalten niederschlagen. Die Musikindustrie konnte mit dem Übergang LP-CD riesige Gewinne realisieren, ein ähnlicher Effekt zeichnet sich gerade mit der DVD ab - aber dass die Kunden auch bei jeder neuen Playergeneration bereit sind, ihre Musik nochmals zu kaufen, kann getrost bezweifelt werden. Durch die Vielzahl der Formate und den verschiedenen Optionen und Rechte, die sie den Käufern einräumen, ist nicht mit einer schnellen Lösung des Problems zu rechnen. Zwar hat der US-Kongress proprietäre DRM-Verfahren letztens kritisiert, am grundsätzlichen Problem würde aber auch ein verbindlicher DRM - Standard nichts ändern. Eine Begrenzung der Kopiermöglichkeiten wird immer auch dazu führen, dass Käufer die erworbenen Titel kurz- oder mittelfristig nicht mehr auf aktueller Hardware abspielen werden können. Spätestens dann werden die Zuwachsraten der Online - Musikshops einbrechen. Man kann annehmen, dass dann wieder alles auf die Tauschbörsen geschoben wird. Oder für die Shops hoffen, dass sich bis dahin PyMusique bzw. Musik für das Verwandte News
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