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10. März 2008
Olympische Spiele Beijing 2008 Geklautes Flashgame musste gelöscht werdenDas Olympische Kommitee war nie sonderlich nachsichtig wenn es um Urheberrechtsverletzungen der eigenen Markenzeichen oder des eigenen Markennamens ging. Noch im Oktober letzten Jahres gab der Direktor der staatlichen Behörde zum Schutz des geistigen Eigentums bekannt, man sehe sich dazu verpflichtet, Piraterie im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen konsequent zu unterbinden. Auf der Website gibt es sogar die Möglichkeit Dritte deswegen anzuzeigen. Wenn es allerdings um das geistige Eigentum anderer Firmen oder Personen geht, scheint man die Sache weniger eng zu sehen. Bis sich der Autor des Spiels öffentlich über den Klau aufregte, stand auf der offiziellen Website der Olympischen Spiele in Beijing ein Flashgame zur Verfügung, dass bis auf wenige Veränderungen komplett von Cadin Batrack und seiner "Pencil Farm" abgekupfert war. Das Organisationskommitee (BOCOG) hat derzeit auf keine Anfragen reagiert, man nahm das Spiel innerhalb einer Stunde kommentarlos von der Website herunter. Batrack schickte Abmahnungen an die Betreiber der Website beijing2008.cn, an das Kommitee und an Sohu, den "Hersteller" des Spieles. Im Brief kündigt er juristische Schritte an und forderte zudem eine sofortige Löschung des Plagiats von Sohu. Auch eine Entschuldigung der Betreiber und dass er für sein Spiel entlohnt wird, hält er für angemessen. Zwei weitere Games erinnern ebenfalls sehr stark an ältere Spiele der Flash-Seite Orisinal von Ferry Halim. Die beauftragte Firma Sohu scheint sich im Vorfeld umfangreich bedient zu haben. Das Gameplay ist verglichen zu den Originalen völlig identisch, allerdings wurden von Sohu eigene Grafiken verwendet. Ironischweise hat das Unternehmen Sohu letztes Jahr den Branchengiganten Google wegen des Plagiats ihrer eigenen Software angeklagt. Cadin Batrack regte sich darüber auf, dass die Besucher der Website der Olympischen Spiele einerseits dazu (Via TechDirt) Verwandte News
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