OiNK: Auflage für Verdächtige soll erneut verlängert werden

OiNK: Auflage für Verdächtige soll erneut verlängert werden

gullinews am Freitag, 27.06.2008 13:40 Uhr

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Die Meldungen um den einstigen Giganten OiNK werden immer abstruser. Den verhafteten Uploader wird nun abermals eine neue Auflage gestellt, wann sie sich wieder bei der Polizei zu melden haben. In Anbetracht ihrer Vergehen, und der Tatsache, dass sie bereits Fingerabdrücke sowie DNA Material abgeben durften, ein Hohn.

Insgesamt wurden sechs Personen von der Polizei festgenommen, darunter fünf Männer und eine Frau, alle zwischen 19 und 33 Jahren. Ihr Verstoß: "Conspiracy to defraud the Music Industry". Dies könnte man mit "Verschwörung um die Musikindustrie zu betrügen" übersetzen. Ein interessantes Verbrechen.

Allen sechs Personen wird vorgeworfen, Alben bei OiNK zur Verfügung gestellt zu haben. Dies jedoch vor dem eigentlichen Release Termin in den Läden. Nach deren Festnahme durch die Polizei wurden sie mehrmals befragt und wie Schwerkriminelle behandelt. Nebst den Fingerabdrücken mussten sie sogar noch eine DNA Probe abgeben. Wie man DNA Spuren im Internet hinterlassen kann, dürfte auch ihnen ein Rätsel sein.

Sie bestätigten, dass die Vorwürfe wegen der Uploads der Alben bestanden, doch das Verbreiten von urheberrechtlich geschütztem Material ist im UK keine Straftat, sofern es nicht aus Profitgründen getan wird. Durch wilde Vermutungen versuchte man schließlich eine solche Ursache zu entwickeln, auf der Basis, dass die Verdächtigen Geld an OiNK gespendet hätten. Dies scheiterte jedoch. Nachdem die Auflagen für alle sechs bereits einmal verlängert wurden, soll sie nun angeblich abermals erneuert werden.

Laut Quellen, die den Beschuldigten nahe stehen, sollen diese nächsten Dienstag wieder bei der Polizei erscheinen. Dort soll ihre Auflage sich bei der Polizei zu melden abermals hinausgezögert werden. Neuer Stichtag soll dann der 28. Juli werden. Bis dato wurden noch keine genauen Gründe für die erneute Verlängerung der Auflage bekannt gegeben. Es ist jedoch anzunehmen, dass die Beweislage nicht so optimal ist, wie die Polizei dies wohl erwartet hatte.

(via torrentfreak thx!)

(Bild via jakemchugh thx!)

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3 Reaktionen aus dem gulli:Board

Loddafnir am 27.06.2008 14:48:50:
Tja, Alben zu verteilen, ohne Profitabsicht, das ist wahrer Terrorismus. :rolleyes: Die spinnen die Briten (und nicht nur die) Was soll man dazu noch sagen. "Conspiracy to defraud the Music Industry" Mal gespannt, wann das in den Gestzbüchern aller Länder als schwerer Str...

griever92 am 27.06.2008 15:46:21:
vlt haben die ja zig leute umgebracht um an die alben zu kommen^^...

Frusty64 am 28.06.2008 12:05:59:
vlt haben die ja zig leute umgebracht um an die alben zu kommen^^ Das vielleicht nicht, aber es lässt vermuten dass zumindest einige andere Straftaten (Einbruch, Diebstahl, Hehlerei) begangen wurden. Irgendwo muss der Kram ja herkommen....

 

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