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22. Juli 2005
Offenes WLan mitbenutzt 500 Pfund und 12 Monate BewährungAuch in Großbritannien straft man die falschen Leute Letzten Mittwoch wurde in Großbritannien der 24jährige Gregory Straszkiewicz zu 12 Monaten Bewährung und einer Geldstrafe von 500 Pfund (ca. € 870) verurteilt: weil er ein offenes WLan mitbenutzt hatte. Urteilsbegründung: unerlaubtes Erlangen von elektronischen Kommunikationsdienstleistungen und der Besitz von Ausrüstung für Missbrauch des Dienstes. Während sich ZDnet diesbezüglich ausschweigt, wissen Engadget und SC Magazine hingegen, dass es sich um ein offen zugängliches WLan gehandelt hat. Entsprechend wird Philip Stansfield von Morse Mobile zu dem Fall zitiert: "Unglücklicherweise lassen viele Leute ihre WLans unverschlüsselt. Das ist das Gleiche, wie wenn man sein Telefon vor das Haus stellen würde, so dass jeder es verwenden kann. Das zu verhindern ist leicht: Verschlüsselung einschalten. Wenn man das nicht tut, lädt man jeden ein, die Verbindung mitzuverwenden". Er hat selbstverständlich recht: man lädt jeden zur Mitverwendung der Verbindung ein. Und den Gerichten sollte langsam auffallen, dass man nicht jemandem freundlich ein Stück Kuchen anbieten kann, um anschließend den Gast wegen Kuchendiebstahls zu verklagen. Verwandte News
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