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25. Juni 2008
Nvidia Keine quelloffenen Treiber für GrafikkartenWährend der Hersteller Nvidia für seine Mainboard-Chipsätze die Entwicklung von freien Treibern im Linux-Kernel fördert, so sieht man im Gegensatz zu AMD oder Intel weiterhin keinen Bedarf für quelloffene Treiber für deren Grafikkarten. Nvidia bleibt also auf ihrem closed sources Kurs, eine derbe Schlappe für die Linux-Gemeinde. Die Treiber für die Grafikarten könnten nicht veröffentlicht werden, weil diese "geistiges Eigentum, sowohl in der Hardware als auch in der Software" beinhalten, die das Unternehmen nicht publizieren will. Die Aussage kann als direkte Antwort auf ein Positionspapier gewertet werden, in dem quelloffene Treiber gefordert wurden. Die Erklärung vom 23. Juni unterschrieben insgesamt mehr als 100 Entwickler. Die Reaktionen auf die Ankündigung waren indes sehr gemischt. Manche kritisierten das Vorhaben, dieses würde besseren Support aus der Gemeinschaft komplett verhindern. Andere Beobachter empfanden Verständnis, dass das Unternehmen seinen Code schützen will. Die Linux-Anwender werden sich wohl sagen: "Besser ein proprietärer Treiber als überhaupt keiner", andere werden den Erwerb von Grafikkarten dieses Herstellers eventuell nochmals überdenken. (via pro-linux.de & blogs.zdnet.com, thx!) Verwandte News
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