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26. September 2005
NSA patentiert Verfahren zur UserortungPhysischer Ort von Rechnern per Pinglaufzeit berechnen Von einem leicht beunruhigenden Patent weiss c|net - unter der Nummer 6.947.978 wurde dem US-Geheimdienst NSA ein Verfahren patentiert, mittels dem sich der geografische Aufenthaltsort eines Rechners bestimmen lassen könne. Das Verfahren arbeitet dabei mit einem Netz von Rechnern, deren Platz im Netz bekannt ist. Jene nehmen Kontakt zum fraglichen Rechner auf. Anders als GeoIP, welches auf den IP-Vergaben an regionale Carrier und Netzbetreibern basiert, errechnet das Verfahren anschließend aus den Latenzzeiten, die sich bei der Kontaktaufnahme zum fraglichen Rechner ergeben haben, wo er ungefähr stehen müsse. Die Methode hat ihre Grenzen, mehr noch, man fragt sich zunächst tatsächlich, wie das Verfahren mehr leisten kann wie bereits vorhandene Methoden zum Ermitteln eines Userstandorts. Nicht nur kann beispielsweise bei Dialup-Verbindungen an sich nur der Provider lokalisiert werden, ebensowenig ist klar, wie gängige Anonymisierungstools wie TOR oder die diversen freien Proxies umgangen werden können, bzw. wie die Daten, die bei den langen und zufälligen Laufzeiten von Paketen über TOR-Knoten anfallen, sinnvoll interpretiert werden. So betrachtet - vielleicht will die NSA tatsächlich nur die regionale Werbung im Netz optimieren. Trackbacks
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