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01. April 2005

Norwegische IFPI iTunes-Hack ist Apples Problem

DRM-Umgehung für iTunes inzwischen nach C# portiert

Der norwegische Vertreter der internationalen Vereinigung der phonographischen Industrie IFPI Sæmund Fiskvik sieht in der Umgehung der DRM-Schutzmaßnahmen des iTunes-Musikshops durch den iTunes-Client PyMusique, inzwischen umbenannt nach Sharpmusique, kein rechtliches Problem.

Fiskvik sei gegen das Knacken von Kopierschutzmaßnahmen, im Falle des Apple-Hacks wird jedoch kein Kopierschutz umgangen, sondern nur das iTunes-Programm vom Zugriff auf DRM-freie Musikdateien abgehalten. Das norwegische Aftenposten sieht dementsprechend das Programm auf rechtlich sicherem Boden. Fiskvik weiter: "Dass iTunes Musik auf der Basis proprietärer Abspielsperren verkauft, ist nichts, was mit dem Segen und zur Freude der Musikindustrie geschehen ist. Wir stehen dem skeptisch gegenüber. Das ist ein Problem, welches Apple lösen muss."

Währenddessen wurde PyMusique nach C# portiert - die lange nur schlecht erreichbare Seite der iTunes-Hacker stellt inzwischen das aktualisierte Programm zum DRM-freien iTunes-Shopping neben den Links zu den benötigten .net bzw. Mono-Runtimes für die Linuxanwender auf ihrer Homepage zur Verfügung.

Apple dürfte sich über den fehlenden Rückhalt der Musikindustrie vermutlich ärgern, kommentiert wurde bislang jedoch nichts. Auch gegen die erneute Umgehung der PyMusique-Aussperrung vom iTunes.Shop wurde noch nichts unternommen. Das Angebot eines iTunes-Hackers, Apple bei der Portierung ihres Shopsystems auch für Linuxklienten zu unterstützen, wurde ebenfalls bislang ignoriert.

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