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03. November 2007
Nokia Warner Music springt wegen Filesharing-Portal MOSH ab'Welcome to MOSH: Your Stuff. Any Phone. Everywhere.' Wegen dieser im Sommer eingeführten Filesharing-Plattform von Nokia ist jüngst der US-Konzern Warner Music vom geplanten Online-Musikshop abgesprungen. Der Nokia Music Store muss demnach ohne Künstler wie Linkin Park, James Blunt, Gnarls Barkley, Madonna oder P. Diddy auskommen. MOSH neben den selbst erstellten Dateien auch viel urheberrechtlich geschütztes Material ausgetauscht wird. Nach der Anmeldung inklusive der Angabe der eigenen Handynummer kann man dort alle möglichen Inhalte hochladen. Mit Seek kann man als registrierter User nach Urlaubsbildern, Freeware Games, selbst geschriebenen Gedichten, Partyvideos, aber eben auch nach kommerzieller Software und Spielen für sein Handy suchen. Alleine in den ersten zwei Monaten der Beta-Phase wurde der Dienst bereits über sechs Millionen Mal angewendet. Der einfache Austausch von allen möglichen Inhalten für mobile Geräte über das Internet ist laut Nokia der Grund für den schnellen Wachstum in diesem Bereich. eLhabib stellte gar die Frage: "Ist Nokia’s Mosh ein Paradies für Datenpiraten?"Im Moment wird das Online-Musikgeschäft aufgrund der Kopplung von 120 Millionen verkaufter iPod-Geräte und dem hauseigenen iTunes-Store klar von Apple dominiert. Nokia gilt als Verkäufer von mehreren Millionen mp3-fähiger Handys pro Jahr als einer der wenigen ernsthaften Herausforderer. Man wird sich bei Nokia in Finnland auf Dauer entscheiden müssen: Entweder MOSH inhaltlich zensieren oder deren eigener Shop muss langfristig ohne die Songs von Interpreten und Gruppen wie Youssou N'Dour, R.E.M, Eric Clapton, Led Zeppelin, The Doors, The Who, Beatsteaks oder Green Day auskommen. Ob und in welcher Form bei der Größe der Plattform eine Zensur der via MOSH ausgetauschten Dateien möglich ist, bleibt allerdings fraglich. Verwandte News
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