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21. Oktober 2005
Noch mehr Streit um Google PrintAutoren dafür, Verlage dagegen, Bibliotheken ambivalent Auch in Europa mehren sich die kritischen Stimmen gegen Google Print: das ambitionierte Projekt Googles, Bücher im Volltext einzuscannen, zu digitalisieren und durchsuchbar zu machen. Auf der Frankfurter Buchmesse warnte heute Jean-Noël Jeanneney, Präsident der französischen Nationalbibliothek, interessanterweise nicht vor Urheberrechtsverstößen der Suchmaschine, wie sie ihr von der Writers Guild und der AAP vorgeworfen werden, sondern vor der Monopolisierung digitaler Information durch ein kommerziellen US-Unternehmens. In Europa sollten entsprechende Buchdigitalisierungen zügig in Angriff genommen werden. Googles Buch-Suche läuft über den Buch-Volltext, Suchergebnisse verweisen hingegen nur auf kurze Textauszüge, das komplette Buch wird nicht online zugänglich, falls es noch existierende Copyrights gäbe. Er habe seinen Verleger Simon und Schuster gefragt, ob sein Buch bei Google Print aufgenommen werden könnte, so Marko, was jener aber ablehnte. Er sei indessen der Ansicht, dass es vor allem an fehlender Aufmerksamkeit läge, dass Bücher sich nicht verkauften. Google könne diese herstellen. Auf den Einwand eines Freundes, er könne es doch nicht hinnehmen, dass Leute Teile seines Buchs für umsonst lesen könnten, habe er geantwortet Verwandte News
Trackbacks
Meines Wissens nach hat man auch für Übersetzungen ein Urheberrecht. Public domain dürfte es aber dennoch sein, wegen dem Alter und der Schwierigkeit, die Nachfolger festzustellen. Bewa am 23.10.2005 20:02
sind relegiöse schriften in der regel nicht sowieso urheberrechte frei? ontopic: die idee ist an und für sich gut und die durchführung sollte auch nicht weiter behindert werden. und wieder kommt google der welherrschaft näher notintel am 23.10.2005 20:48
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