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10. Januar 2008
No Sex, no Drugs, just Rock n Roll China gegen Online-MedikamenteEine weitere "wir tun was" - Meldung aus China: gegen Online-Versender von Medikamenten und Potenzmitteln will China vorgehen. Ob mehr als die berichtenden Seiten etwas von der Maßnahme haben, ist zu bezweifeln. Immerhin, es kann über guten Gewissens über Themen gesprochen werden, die mit Sex, Drogen, Viagra und weiteren schönen Begriffen zu tun haben. Bereits was aus dem Reich der Mitte durchsickerte, ist - je nach Standpunkt - enttäuschend oder beruhigend. Enttäuschend: 6.000 Sites sollen illegal Medikamente, Drogen und die üblichen Sex-Fitmacher in China verticken, davon werden nun 199 "geschlossen" und 130 "korrigiert" werden. Bleiben etwas über fünfeinhalbtausend . Chinas Männer können also beruhigt sein. ZDnet geht davon aus, dass ausnahmsweise nicht das vorgebliche Anpassen chinesischer Verhältnisse an westliche Vorgaben bezüglich Rechten am "Geistigen Eigentum" geht, sondern der Imagepflege dient: auch im internet soll zu den kommenden Olympischen Spielen in China offenbar zumindest ein wenig aufgeräumt werden. Oder der Eindruck vermittelt werden, dass jemand versucht aufzuräumen - vielleicht handelt es sich bei den Sexdrogen-Bekämpfern analog zu Jugendschutz.net um eine Organisation, die gelegentlich so tun muss, als habe sie Erfolg, damit Finanzierung und Weiterbestand gesichert ist. Verwandte News
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