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10. Mai 2007
Nichts zu verbergen, nichts zu befürchten? Beweise des GegenteilsSeit letzten Sommer sammelt daten-speicherung.de Fälle des Missbrauchs persönlicher Daten und Nachteilen, die Unschuldigen dadurch entstehen. Dass niemand "anständiges" etwas zu befürchten hätte, wird vielfach widerlegt - von Problemen bei der Jobsuche über Vorladungen, Strafverfahren bis zur Inhaftierung berichtet die Liste der Datenpannen und -missbräuche. Gegliedert nach Vorfällen in Deutschland, Europa und der Welt fördert Empfehlenswerte Lektüre - den einen oder anderen griffigen Fall wird man sich merken können für die Gespräche mit der "Ich habe nichts zu verbergen" - Fraktion. Denn auch diese werden von den aufgelisteten (und den weiteren, zweifellos kommenden) Vorfällen betroffen sein. Einziges Manko: die Liste wirft recht ungeordnet Datenpannen bei unvermeidlichen Datenarchiven, bei vermeidbaren Überwachungs- und Aufzeichnungsmaßnahmen sowie die jeweiligen Akteure aus Staat und Wirtschaft durcheinander. Eine strukturierte Aufstellung, was genau wem droht, durch überflüssige und durch notwendige Datensammlungen, jeweils mit Praxisbeispiel, wäre eine sehr runde und anschauliche Sache. ( Trackbacks
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