gullinews am Dienstag, 18.11.2008 02:48 Uhr
Damit soll das reine Handeln mit Kreditkarteninformationen mehr oder weniger ausgehebelt werden. Das Konzept funktioniert folgendermaßen: Falls man einen Online-Einkauf tätigen möchte, muss man zunächst seine Kreditkarteninformationen, wie gewohnt, in das Formular eintragen. Als nächstes wird man nach einem bestimmten Transaktioncode gefragt. Um diesen zu erhalten, muss man die Kreditkarte vorrätig haben.
Auf der Karte selbst sind 12 Tasten und ein LCD-Display. Neben den Zahlen 0-9 findet sich eine Taste für "Bestätigen" und "Abbruch". Gibt man nun die PIN-Nummer ein, erscheint auf dem Display der Sicherheits-Transaktionscode, den man für den Online-Einkauf benötigt. Die Karte ist also so etwas ähnliches wie ein digitaler TAN-Block. Die Batterie in der Karte soll drei Jahre lang halten - also so lange, wie die Lebensdauer eine Kreditkarte beträgt.
Selbstverständlich wirft dieses Konzept eine ganze Frage weiterer Fragen zur Sicherheit auf, so aber auch, wer die Mehrkosten für diese Karte, sofern sie marktreif werden sollte, zu tragen hat. Begrüßenswert ist allerdings, dass dieser Vorstoß von VISA hoffentlich als Zeichen zu werten ist, dass die Bank- und Kreditunternehmen endlich gemerkt haben, dass sie ihre Sicherheitsvorkehrungen sichtlich zu verbessern haben. Sollte das Konzept funktionieren und auf breiter Basis umgesetzt werden, wäre das reine Handeln mit Daten für Identitätsbetrüger kaum etwas wert. Ab 2009 sollen sich die Karten in einigen europäischen Ländern, so auch in England, Italien, und der Schweiz, in einem Testlauf befinden. (020200)
(via Neuerdings, thx!)
| 10 Reaktionen aus dem gulli:Board |
|---|
_020200 am 18.11.2008 17:57:07: |
St4lker am 18.11.2008 20:32:32: |
TerrorBash am 19.11.2008 00:57:52: |