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07. Juli 2005

Netzattacken sollen Geld bringen

Motive für Angriffe immer häufiger kommerziell

Nicht mehr aufmerksamkeitssüchtige Scriptkiddies und Freaks aus der Virenszene fahren die meisten Angriffe auf das Netz und seine User, immer häufiger spielt dir Kohle die Hauptrolle. Entsprechend habe sich die Form der Angriffe verändert, schreibt Futurezone.

So sei der Anteil der Würmer und Trojaner, die für das Ausspionieren persönlicher Daten programmiert wurden, auf 54 Prozent angestiegen, von 36% im Vorjahr. Ebenso wird - augenscheinlich - Phishing immer beliebter. Die jüngste Welle von Phishingmails forderte mit durchaus durchaus gut gestalteten Mails User dazu auf, Daten ihrer Postbank-Konten auf einer Phishingseite einzugeben.

Zwar werden im Rahmen dieses Trends auffäligen Wurmschwemmen seltener und erwecken den Eindruck eines Rückgangs der Gefährdung: die großen Virenfluten machen jedoch den gezielteren, weniger breiten Attacken Platz. Tatsächlich steige die Gefahr eher an: Ziel ist nicht mehr, mit einer großen Wurmschwemme den entsprechenden Fame einzuheimsen, sondern möglichst unauffällig die Rechner zu verseuchen - in der Regel mit dem Ziel, persönliche Daten auszuspähen oder den Rechner in eins der inzwischen mehr und mehr beliebten Botnetze einzugliedern. Wenngleich die Preise für letztere in der jüngsten Zeit offenbar stark gefallen sind - Botnetze werden regelmäßig und gegen Entgelt für entsprechende Attacken vermietet.

Bis zu 1000 Dollar könne man mit dem Auffinden einer Sicherheitslücke in Windows verdienen, wird Dmitri Alperovitch von CipherTrust zitiert. Gezielt ausgenutzt, dürfte jedoch durchaus auch mehr drinliegen.

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