Erst kürzlich hat die Videoplattform YouTube ein ähnliches Unterfangen gestartet, um aus den angebotenen Videos mehr Profit schlagen zu können. Im Vergleich zu bei MySpace sind durchaus einige Ähnlichkeiten ersichtlich. Offenbar kommt man hinsichtlich der Einblendung von Werbung immer mehr von Bannern außerhalb der eigentlichen Inhalte ab. Der immer häufiger anzutreffende Trend zielt nun viel mehr auf Werbeeinblendungen in den Videos selbst ab. Interessierte Besucher können dann mittels Klick auf die Anzeige den jeweiligen Titel auf einfache Weise erwerben.
Im Fall von MySpace handelt es sich um eine Kooperation mit der Firma Auditude. Letztere ist dafür bekannt, urheberrechtlich geschütztes Material auf Webseiten zu erkennen und passende Werbeeinblendungen schalten zu können. Von daher liegt es nahe, die Technologie auch auf Musikvideos anzuwenden. Ersten Beobachtungen zufolge scheint dies bei den Besuchern deutlich besser anzukommen, als klassische Bannereinblendungen und Links zu Online-Shops. Innerhalb der ersten 24 Stunden brachte dieses neue Verfahren eine beachtliche Click-Through-Rate (Zuwachs von 1,2 Prozent) ein. Grund genug für MySpace und Auditude, das Angebot auch auf viele weitere Musikvideos auszudehnen.
Den Einschätzungen einiger Experten zufolge, ist die Ursache für diesen Erfolg leicht zu finden. Denn bei dieser Form dieser Werbung handelt es sich eben nicht um eine klassische Anzeige. Viel mehr wird der User mit interessanten Daten versorgt. Beispielsweise, wann der Titel veröffentlicht wurde und auf welchem Album er zu finden ist. Der Trick bei diesem Verfahren ist, dem Besucher auf einfachste Weise die Option auf den Erwerb des jeweiligen Titels zu geben, hieß es. Somit kann man davon ausgehen, dass die Zahl der Einblendungen von Werbebannern in der nächsten Zeit stark zunehmen wird, gegen die auch Ad-Blocker machtlos sind. (gS-)
(via TechCrunch)
| 7 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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_020200 am 09.02.2009 02:01:34: |
am 09.02.2009 02:13:47: |
Firemon am 15.02.2009 20:55:10: |