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20. Juni 2008
Muss das Kabelnetz bald dem Funknetz weichen ?Bereits im Jahr 2010 soll es so weit sein. Geht es nach den aktuellen Prognosen und Analysen, so können bis dahin sämtliche Kupferkabel getrost ausser Funktion gesetzt werden. Das kabellose Internet könnte schon bald eine wesentlich größere Bedeutung einnehmen und alles bisher Dagewesene ersetzen. Ob die Technologie in zwei Jahren jedoch schon einen vernünftigen Ersatz zu einem vernünftigen Preis darstellen kann, ist fraglich. Aktuell wird in die Forschung viel Zeit und Geld investiert, um diesen Zeitplan einzuhalten. Wenn man den Experten der Breitband-Netzwerke Glauben schenken kann, dann soll es sich schon in zwei Jahren "ausgekupfert" haben. Die Times veröffentlichte kürzlich eine Einschätzung von Experten die besagt, dass der Mobilfunk in spätestens zwei Jahren die regulären DSL-Netze überholen wird. Eine Idee, die bei vielen Nutzern auf großes Interesse stoßen könnte. Schließlich wurde das Handynetz je nach Anbieter meistenteils flächendeckend ausgebaut. Die Entwicklung ist nicht zuletzt dem enormen Absatz von mobilen Computern zu verdanken. Die mobilen Benutzer möchten auch auf den Notebooks, bestenfalls von überall, Zugriff auf das WWW haben. Und aktuell funktioniert das auch, wenn man beispielsweise das Gerät mit dem Handy koppelt, was nicht gerade billig ist. Hinzu kommt, dass es immer mehr Angebote für preiswerte und schnelle Internetleitungen gibt. Aktuell nutzt schon jeder zehnte Anwender diese Variante des mobilen Surfens. Experten rechnen fest damit, dass der prozentuale Anteil der Kunden in den nächsten Jahren um ein Vielfaches ansteigen wird. Fruchtbaren Boden soll der weitere Ausbau von schnellen Netzen liefern. Und dieser ist auch dringend notwendig, denn wenn das kabelfreie Netz wirklich mithalten möchte, dann muss sich in Sachen Geschwindigkeit einiges tun. Ein Vergleich der Geschwindigkeiten gleicht wohl eher dem Vergleich von Äpfel und Birnen. Mit kabellosen 1,5 Megabits pro Sekunde surft es sich nicht annähernd so fix wie mit einer regulären DSL-Anbindung. Dann wäre da noch das nicht weniger entscheidende Problem mit dem hohen Preis und dem sinkenden Durchschnittseinkommen der Deutschen - surfen per Handy ist derzeit alles andere als günstig. Selbst wenn man die selbst gesteckten Ziele verwirklichen kann, würden die Kunden eine solche Preissteigerung akzeptieren, nur weil es hipp ist? Trackbacks
das problem an solchen empirischen studien ist, dass niemand versteht, was denn eigentlich der grund ist.. man sieht irgendeine korrelation (krebs handy) und versucht da irgendwas reinzuinterpretieren und das ist (wissenschaftlich gesehen) gefährlich, weil man prinzipiell nicht alles berücksichtigen kann und das nicht systematisch genug macht.. darum traut sich auch kein seriöser wissenschaftler, tatsächlich einen zusammenhang zwischen handys ... Novgorod am 21.06.2008 23:40
Zitat: Zitat von Crass Spektakel Zum Vergleich, die Sonne strahlt mit fast 1400000mW pro Quadratmeter tödliche EM-Strahlung! Blabla, sarkastisches Polemisieren und mit Zahlen um sich Werfen. @Novgorod & ar1se: Wenigstens ein paar Leute mit Ahnung gibt es hier noch. Zitat: Zitat von nitramf4 Wenn das wirklich so umgesetzt wird, streiche ich mir die Wände mit ... Schattenspieler am 22.06.2008 02:03
unter EM-feldern/-strahlung versteht man im allgemeinen zeitlich variierende B- oder E-felder.. ob man das eine oder das andere nimmt, ist ziemlich egal, denn sobald sich z.b. ein B-feld in der stärke (oder richtung) ändert, erzeugt es ein um 90° gedrehtes E-feld und umgekehrt - daher kann sich licht "ohne medium" ausbreiten.. statische B-felder strahlen nur beim ein- oder ausschalten.. ein permanentmagnet z.b. strahlt nix ab, sondern hat ein ... Novgorod am 22.06.2008 03:04
Zitat: Zitat von Schattenspieler Und was unterscheidet in dieser Metapheranalogie das Photon vom Tropfen? Jeder Tropfen trägt ein kleines bischen Stein ab, auf Dauer macht sich das bemerkbar. Gehen wir jetzt nochmal von Molekülen aus kann man diese nicht ein bischen kaputt machen. Entweder sie sind so wie sie sein sollen, oder sie haben einen anderen Zustand. Für einen anderen Zustand muss man die ... Raycluster am 22.06.2008 10:00
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