gulli: Musikindustrie zeigte den Kunden den Mittelfinger

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27. November 2007

Musikindustrie zeigte den Kunden den Mittelfinger

Einen hübschen Relaunch legte der Verband der deutschen Musikindustrie gestern hin - und schon am nächsten Tag musste man nachkorrigieren. Denn gestern machte nicht etwa das Lob des neuen und durchaus ansprechenden Designs die Runde durch die Blogosphäre, sondern ein gereckter Mittelfinger, den ein Flash-Programmierer in einem Counter "illegaler Downloads" untergebracht hatte.

Zuerst fand das externer Link in neuem Fenster folgtNotizblog das Easteregg(?), danach machte der gereckte Stinkefinger externer Link in neuem Fenster folgtschnell die Runde und sorgte für Spekulationen: endlich die Wahrheit darüber, was die Industrie für ihre Kunden hält? Ein verstecktes "Fickt euch!" an die elenden Mordkopierer? Oder die Aktion eines subversiv gelaunten Flash-Programmierers, der seine persönliche Message an wen auch immer in einem Bereich unterbrachte, der in der Normalansicht der externer Link in neuem Fenster folgtWebseite unsichtbar war?

Fragen, die seitens des Verbands leider nicht beantwortet wurden, aber deren Anlass binnen Tagesfrist verschwand. Kein Mittelfinger mehr, schaut man sich den Flash-Counter an.

Musikindustrie Flash Counter mit StinkefingerAber versteckte Botschaften kickt die Seite noch immer - auch wenn es sich um einen Standardcomment des verwendeten Typo3-CMS handelt:

"This website is powered by TYPO3 - inspiring people to share!"

Womit eine Site wie gulli.com, die eine ältere Version des CMS verwendet, durchaus ein wenig unter Zugzwang gerät. Denn mit dem Text

"This website is brought to you by TYPO3 - get.content.right"


kommt ausgerechnet gulli doch mit einem deutlichen Tick weniger Pro-Sharing - Agitation auf den heimischen Rechner als die Webseite der deutschen Musikwirtschaft. Wir arbeiten dran.

  • Es darf nicht als Link dastehen, was die Sache dadurch auch recht lächerlich macht. Aber für sowas wird heut zu tage eben die Justiz bemüht, die ja sonnst nichts zu tun hat. Ich hätte es ja geil gefunden, wenn heise.de seit dem Linkverbot jedes noch so kleine Update erwähnt hätte, mit Changelog und allem was so dazugehört. Sozusagen als kleine "Rache". Die Medienindustrie will diese Wörter ja zensieren lassen, damit es bei den Leuten in ...

    DasFragezeichen am 28.11.2007 01:55
  • Zitat: Zitat von DasFragezeichen  Es darf nicht als Link dastehen, was die Sache dadurch auch recht lächerlich macht. Aber für sowas wird heut zu tage eben die Justiz bemüht, die ja sonnst nichts zu tun hat. Ich hätte es ja geil gefunden, wenn heise.de seit dem Linkverbot jedes noch so kleine Update erwähnt hätte, mit Changelog und allem was so dazugehört. Sozusagen als kleine "Rache". Die Medienindustrie will diese ...

  • Ist euch schon einmal aufgefallen, das deren Webseite aussieht wie diese schlechten USENEXT, HIER-GIBTS-ALLES-UMSONST MP3 seiten?! Echt erbärmlich! Die ham sich einfach nur son 08/15 Template aus der Kategorie "Musik" genommen...tjajaja... unseriös und wie schon gesagt, arm! Vom "Flash-Counter" mal ganz abgesehen!

  • Zitat: Ist euch schon einmal aufgefallen, das deren Webseite aussieht wie diese schlechten USENEXT, HIER-GIBTS-ALLES-UMSONST MP3 seiten?! Stimmt schon, da sieht ja www.slysoft.com besser aus

    MisterGreen am 29.11.2007 15:49
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