In ihrem verpflichteten Jahresbericht hat der Verband der Musikindustrie der USA (RIAA) eingestanden, fast 2,1 Million US-Dollar für Lobbyarbeit im US-Kongress ausgegeben zu haben. Das Geld ist dabei nicht nur in die Einführung von strengeren Copyright-Gesetzen geflossen, sondern auch in ein Gesetz für obligatorische Lizenzgebühren von Radiosendern sowie eine neue Regelung zur Finanzierung von Hochschulen.
Die Gesetzesinitiative des so genannten "Pro-IP Act", also ein Gesetz zur Stärkung von geistigem Eigentum in den USA sieht weit reichende Folgen für illegales Downloaden vor. Es sieht unter anderem vor eine US-Behörde allein für die Verstöße von Urheberrechtsverletzungen zu gründen, das "Office of the US Intellectual Property Enforcement Representative". Dieses soll Copyright-Delikte auf nationaler und internationaler Ebene verfolgen und dessen Bekämpfung koordinieren. Das Gesetz soll außerdem die Strafen für Marken- und Urheberrechtsverletzungen drastisch erhöhen. So sollen die Strafen für Copyright-Verletzungen künftig bis zu 1,5 Million US-Dollar betragen dürfen.
(Via Ars Technica)
da war auch etwas ironie mit drinn
Interessant, wieviel Geld eine angeblich so sehr mit Umsatzrückgang kämpfende Industrie aufzuwenden vermag Da hab ich doch gleich Mitleid und meide ab sofort alle Raubmordkopien.