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31. Juli 2007

Musikdownloads auf Rekordhoch Briten zahlen immer noch nicht

Die Abschreckung funktioniert offenbar nicht, die lizenzierten Angebote sind nach wie vor schlecht: in Großbritannien laden mehr User Musik aus Tauschbörsen als je zuvor, die Angst vor Strafverfolgung sank, und die Zahl jener, die in Zukunft Musik kostenlos im Netz tauschen wollen, stieg.

2005 luden 40% der befragten Briten Musik aus Tauschbörsen, 2006 sank die Zahl auf 36% - was in der Regel als Anzeichen für die funktionierende Strategie der Labels propagiert wurde, einerseits eigene Angebote im Netz zu machen und andererseits rechtlich gegen Filesharer vorzugehen. Das war offenbar ein Trugschluss: 2007 stieg die Quote wieder auf 43%.

Auch in Zukunft ändert sich vermutlich wenig daran: 18% der Befragten gab an, eher mehr laden zu wollen. Gründe: kostenloses und umfangreiches Angebot in den Tauschbörsen. Die Hauptsorge der User waren dabei Viren und Würmer - 51% hatten Sorge, sich Malware einzufangen. Der rechtliche Aspekt sank hingegen in der Bewertung: ein Drittel der User gab an, sich Sorgen zu machen, erwischt zu werden. 2006 belief sich diese Quote noch auf 40%.

Gefragt wurde in der Studie der externer Link in neuem Fenster folgtEntertainment Media Research nach dem Download aus Tauschbörsen wie "BitTorrent, Limewire etc." - was eine recht große Dunkelziffer zuläßt. AllofMP3 beispielsweise war in Großbritannien für einige Zeit das zweitbeliebteste Musik-Shoppingportal nach iTunes.

Interessanterweise stieg die Zahl derer an, die in Zukunft mehr CDs kaufen wollen. Weniger CDs wollten 2005 noch 30% der User shoppen, diese Zahl sank 2007 auf 24%.

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