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19. März 2008
Musik Verhandlungen des IFPI mit iTunes über Abo-SystemEinige große Musiklabels verhandeln derzeit mit Apple über die Möglichkeit, iPod uns iPhone mit einer Flatrate anzubieten. So soll man beim Kauf der Geräte mit Aufpreis unendlichen Zugriff auf den iTunes Online-Store haben. Ähnliches hat Nokia in Planung, nur dass man mit einem Abo ein Jahr gratis Musik erhält. Es ist fraglich, ob sich sich die Vertreter der Musikbranche mit Apple einigen werden. Im Sommer letzten Jahres versuchten die Vertreter der Industrie bei der freien Preisgestaltung mitzumischen. Die Industrie sieht sich in Verhandlungsposition. Musik und Internet, dass sei vor allem auf die Industrie zurückzuführen. Dieter Knöll, Pressesprecher des IFPI Deutschland, sagte: "Ohne Musik gäbe es keinen iPod. Ohne Musik würden die Werbeeinnahmen der Radiosender versiegen. Und ohne Musik würde der Absatz schneller Internetzugänge stocken, denn Musik ist der meistgenutzte Breitbandinhalt im Internet". Die in Grunde genommen vielleicht sogar richtige Aussage sagt nichts über das Verhältnis zwischen Apple und der Musikbranche aus. Die Industrie fürchtet die starke Dominanz von Apple im Bereich des digitalen Musikdownloads. iTunes hat einen großen Anteil der Umsätze in stützt gleichzeitig die Umsätze der Labels. Knöll weiter: "Wir begrüßen neue Geschäftsmodelle, die den Absatz unserer Produkte fördern. Demnach sind auch Online-Modelle wie die von Apple interessant für die Musikindustrie. Kernpunkt ist jedoch, dass die Musikindustrie die Inhalte für diese neuen Speichermedien stellt." Diskutiert wird ebenfalls über ein Abo-Service für das iPhone. Bei einer monatlichen Flatrate soll man unbegrenzten Zugriff auf alle Musiktitel bekommen und monatlich etwa bis zu 40 Stücke runterladen können. Abgerechnet wird über die Telefonrechnung. Da Apple nach wie vor das Hauptinteresse im Absatz von Hardware hat handelt es sich in diesem Zusammenhang um Zusatzfunktion für die Kunden. Nokia versucht einen ähnlichen Service zu starten, der im Herbst 2008 marktreif sein könnte. Heißen soll der Service "Comes with Music". ( via Pressetext.at ) Verwandte News
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Was ich an der gesamten MI vs. INet-Diskussion wirklich amüsant finde: Die Musikindustrie wird durch das Internet beinahe unnötig. Waren bisher die Distribution und das Marketing neuer Songs und Künstler der kostenintensivste Teil der Aufgaben, so entfallen hier riesige Kosten bei Internetvermarktung. Dies kann in Zukunft von kleineren Agenturen oder sogar den Künstlern selbst durchgeführt werden. Ich sehe für die Musikindustrie nur eine ... Sleepy_Bo am 19.03.2008 20:11
Und erneut geht es die MI von der falschen Seite an. Flatrate gut und schön, aber dann wieder den Kunden in der Menge der speicherbaren Musikstücke beschränken ? Wann kapieren sie es endlich, dass man seine Kundschaft so nicht behandeln sollte bzw. darf, da diese etwas anderes wünscht ? Ich werde für so ein Abo in diesem Leben garantiert kein Geld ausgeben, wenn ich die dadurch geladenen Stücke nicht dauerhaft behalten darf und sie in den ... Neuro am 20.03.2008 03:39
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