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24. Juni 2008
musicFIRST Radiosender sind PiratenEin Ableger der RIAA scheint nun darauf abzuzielen, auch Radiosender als Piraten abzustempeln. Dabei ist musicFIRST ein solcher, der gegenwärtig zahlreiche Radiosender mit harscher Kritik übersäht. Man sehe die Sender als Piraten an, wenngleich nicht im klassischen Sinne, und möchte deswegen mehr Abgaben von ihnen haben. Die Ziele von musicFIRST sind also klar definiert. Mehr Zahlungen seitens der amerikanischen Radiostationen, da diese nicht besser seien als die Filesharer. Es geht also nach wie vor nur um Geld, wenngleich dabei jemand attackiert wird, der mit Piraterie eigentlich gar nichts zu tun hat. Man versucht sich hier ein neues Feld für Einnahmen zu erschaffen, indem man die Behauptung aufstellt, man würde durch etwaige Radioaufzeichnungen mehr Verluste haben. Dementsprechend müssten die Radiosender jetzt mehr Gelder abführen, um die Musikindustrie zu stützen. Dank des sehr klassischen Lobbyismus scheint es musicFIRST auch zu gelingen, diese neue Quelle zu erschließen. Deren Anwälte haben es bereits geschafft, den amerikanischen Politikern einen entsprechenden Gesetzesvorschlag in die Hand zu drücken. Der Entwurf wird gegenwärtig noch diskutiert, soll aber bald unterzeichnet werden.
(via afterdawn thx!) (Bild via orbitcast thx!) Verwandte News
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