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12. Februar 2008
MPAA lügt mit Statistik, USA will trotzdem Gesetz zum Campus-FilesharingDass im beliebten Spiel "Schadenssummen erfinden" gern zahlreiche Nullen mit selbigen um sich werfen, gehört zum Spiel - insofern ist es der MPAA kaum vorzuwerfen, dass sie eine Campus-Studie zum Kopierverhalten von Studierenden, nun, etwas kreativ gestaltete. Es kam heraus, die Blamage war groß, geschenkt. Dass dennoch ein Gesetz zur "Campus Digital Theft Prevention" verabschiedet wird, ist hingegen peinlich. 44 Prozent aller Schäden durch unerlaubtes Kopieren entstehen durch US-Studierende, so die Studie der MPAA. Nach einer näheren Analyse musste die Zahl auf 15 Prozent verringert werden, die EFF hinterfragte auch diese Zahl, um festzustellen, dass nur 20 Prozent der Studierenden auf dem Uni-Campus leben und das Campus-Netzwerk verwenden. Universitäten vorschreibt, dass
Zu Deutsch: wegen Tauschquoten, die weniger als ein Zehntel der von der MPAA zunächst behaupteten Menge ausmachen, sollen sich Universitäten mit Filtern, P2P-Blockern und zwangsweisen Campus-Abos für Napster und Co. herumschlagen - um angebliche 3% der Piraterieschäden einzudämmen. Kommen sie der Aufgabe nicht zufriedenstellend nach, droht Streichung der öffentlichen Mittel. Eine letzte Hürde Verwandte News
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