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18. Februar 2007
MPAA beim Softwareklau Wenns uns gefallen hätte, hätten wir auch bezahltDer Verband der Filmindustrie MPAA hat offenbar von den Kopierern gelernt. Und während man das Statement "Wenn mir das Zeug gefällt, kauf ichs auch" bei anderen nicht gelten läßt, macht man gerne selber davon Gebrauch, wenn man beim Softwareklau erwischt wird. So geschehen bei einem "Testblog", den die MPAA nun zügig gelöscht hat. Patrick Robins Blog-Software wurde von der MPAA in einem öffentlich einsehbaren "Dan Glickman Forum" vwerwendet - alle Links und Referenzen an den Autor wurden dabei aus den Sourcen gelöscht. Nun geschehe das mit Robins' Software regelmäßig, nur sei das bei einer Organisation etwas fehl am Platz, die sich "...für den starken Schutz der kreativen Leistungen einsetzt, die von der Industrie erstellt und verbreitet werden, und Copyrightverstöße auf der ganzen Welt verfolgt..." Er meldete sich bei der MPAA, erhielt jedoch erst eine Antwort, nachdem er an die Blogöffentlichkeit ging. Nun berichtet er von einer Mail der MPAA, die die Nutzung und nun erfolgte Löschung der Software bestätigte: "Das Material wurde von unserem Webserver gelöscht. "Wenn mir runtergeladene Filme/Games/Programme gefallen, dann zahl ich auch dafür", hört man regelmäßig aus den kopierenden Kreisen, und ebenso regelmäßig werden solche Statements als Heuchelei und Lüge abgetan. Nachdem nun diese Argumentation durch eine so ehrwürdige und copyright-respektierende Organisation wie der MPAA salonfähig gemacht wurde, sieht das hoffentlich etwas entspannter aus. Trackbacks
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