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07. September 2006
Mordwaffenkopierer vor GerichtNeues von der Kopiererfront: Drei Männer stehen in Shanghai wegen Copyrightverstoß vor Gericht. Vorgeworfen wird ihnen, mit illegalen Waffenkopien umgerechnet über 200.000 Euro Gewinn gemacht zu haben. Wer an das Waffenäquivalent der Spam-Rolex denkt, liegt falsch: kopiert wurden virtuelle Waffen für das Onlinespiel "Mir 2". Einer der drei Angeklagten war bei der Shanda Network Development Co Ltd. beschäftigt, die das Onlinespiel betreibt. Der Zugriff auf die Codebasis des Spiels ermöglichte es den dreien, Waffen des Spiels zu duplizieren, die normalerweise nur selten vorkommen und nur starken Spielern zugänglich werden. Zwei Millionen Yuan setzte das Trio in einem knappen Jahr um. Von Computersabotage ist hingegen nicht die Rede: was an sich ein einleuchtenderer Vorwurf gewesen wäre. Denn durch die High-End-Waffen wurde die Spielbalance auch für die ehrlichen Online-Gamer gestört. Ein simples Löschen der virtuellen Waffen hätte die Käufer, die entgegen der Spielregeln die Waffenkopien erstanden, alleine getroffen. Trackbacks
Bin zwar der gleichen meinung, aber copyright als begründung: WTF?! pra am 07.09.2006 18:45
Zitat: Zitat von Skyforger hmm ich finde die trifft das schon absolut zu recht. wer mit sowas kohle scheffelt bzw. handelt hats echt nicht anders verdient. wie bitte, gehts dir noch gut? Ist das wirklich deine Meinung, oder willst du nur provozieren? "wer mit sowas [...] handelt hats echt nicht anders verdient." So eine Aussage im Zusammenhang mit Zuhältern, Dealern oder Hehlern ... thomasd am 11.09.2006 10:31
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