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31. Dezember 2006

Mitternacht Heute ticken die letzten Sekunden von Benq Mobile

Schon im Januar wurde die Insolvenz des Handyherstellers Benq Mobile eingeleitet. Mit dem heutigen Silvesterfeuerwerk enden die letzten Hoffnungen der Angestellten, noch durch eine Übernahme die Arbeitsplätze behalten zu können.

Die Handys von Siemens konnten im letzten Jahr die enormen Vorsprünge der Konkurrenz nicht durch deutsche Qualität aufholen, aufgrund der hohen Lohnkosten und insgesamt unrentablen Geschäfte trennte sich Siemens von der Sparte. Wie im Siemens-Kreisen üblich, wurde zuerst der unrentable Geschäftsteil abgetrennt und an eine ausländische Firma verkauft. Mit einigen Millionen Prämie übernahm das taiwanesische Unternehmen Benq das Unternehmen. Doch auch konkrete Einsparungsmaßnahmen konnten die im Januar aufgegebene Insolvent nicht stoppen.

"Der Insolvenzverwalter ist bis Mitternacht für jedes Angebot offen", sagte eine Sprecherin des vorläufigen Insolvenzverwalters Martin Prager am Sonntagnachmittag. In internen Kreisen vermutet man auch noch einen bisher unbekannten Investor, der in praktisch letzter Sekunde zuschlagen soll. Marktbeobachter glauben jedoch kaum an eine letzte Übernahme. Wahrscheinlich müssen auch die verbliebenen 1000 Mitarbeiter ab dem 1. Januar einen anderen Arbeitsplatz finden. In welcher Form der ehemalige Inhaber Siemens in das Abwicklungsgeschehen eingreift, bleibt unklar.

Der Fall von Benq Mobile ist laut Marktspezialisten eine klare Sache von indirektem Abwracken eines Unternehmens. Um nicht unangenehme Sozialpläne aufstellen zu müssen, wird ein Geschäftsteil mit einigen Millionen als Lockmittel an ausländische Investoren verkauft, die später die Firma ohne Probleme schließen.

  • Genau wie mein Vorredner gesagt hat.Siemens Produkte kommen bei mir schon nit mehr ins Haus.Und das die mit der Pleite der Firma viele Familien zerstören(bei manchen sogar die Existens)ist den geizigen Managern etc. egal.Solche Typen sollten gehängt werden nit saddam

    kkkhakan am 02.01.2007 00:55
  • Genau, geh mal weiter Bier trinken . Bin zwar selber kein Siemens Freund, aber ist vielleicht nen bissel heavy nen Manager bei Misserfolg aufzuhängen...

    MisterSister am 02.01.2007 01:10
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