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23. November 2006
Microsofts Videoshop Komplizierter gehts immerVideodownloads im Internet: in der Regel sind die Dienste teuer und die erstandenen Medien DRM-verseucht. Das reicht in der Regel, um ein Angebot unattraktiv zu machen. Wenn man sich aber ganz besonders Mühe geben will, macht mans wie Microsoft für die X-Box. Und führt dazu noch eine verwirrende Währung ein. Zum ersten Geburtstag der Xbox360 bietet Microsoft in den USA Filme zur Miete und TV-Sendungen zum Behalten an. Warum man vor dem Kauf einer TV-Episode oder dem "Entleihen" eines Films aber erst "Microsoft Points" kaufen muss, mit denen man anschließend die Videos bezahlt? Möglicherweise plant Microsoft Bonus- und Rabattprogramme, die ebenfalls mit den "Points" arbeiten und über die ausschließlich bei MS geshoppt werden soll. Bislang scheint der zusätzliche Umstand jedoch allenfalls der Preisverwirrung zu dienen. Dasselbe System gibt es übrigens auch für den Zune. Dort ergibt die seltsame Preispolitik für Musikstücke immerhin ein wenig mehr Sinn. Minimal können für 5 Dollar Punkte gekauft werden. 400 Punkte hat man anschließend auf dem Konto, und kauft man einen Song für 79 Punkte, sieht das auf den ersten Blick ein wenig günstiger aus als die 99 Cent, mit denen Apple vorlegt. Noch schöner jedoch für Microsoft: der Kunde hat noch 321 Punkte über, die er ausgeben muss - oder auf deren Gegenwert er verzichtet. Und solange er mit dem Einlösen übriggebliebener Punkte wartet, liegt der Gegenwert als unverzinster Kredit bei Microsoft. Einen Haken hat der Plan jedoch. Kunden neigen gelegentlich dazu, dort einzukaufen, wo es ihnen leicht gemacht wird. Trackbacks
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