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11. Januar 2007

Microsoft Zusammenarbeit mit der NSA machte Vista sicherer

Microsoft hat bei der Entwicklung des neuen Betriebssystems Vista mit amerikanischen Sicherheitsdiensten zusammengearbeitet.

"Wir arbeiten schon länger mit Sicherheitsbehörden zusammen", erklärte Thomas Baumgärtner, ein Sprecher des Unternehmens, auf Anfrage der Tageszeitung Die Welt. Allerdings gehe es bei dieser Zusammenarbeit nicht darum, Hintertüren in das Betriebssystem einzubauen, um die Nutzer heimlich auszuspionieren, sondern allein um die Sicherheit der Software.

So habe die amerikanische NSA während der Entwicklung von Vista rote und blaue Teams gebildet, die als Hacker das System unter ihre Kontrolle zu bringen versuchten, bzw. es gegen diese Angriffe verteidigten. Durch die Zusammenarbeit mit Microsoft wolle der Geheimdienst das Betriebssystem nicht nur für den Einsatz in der Behörde sicherer machen. "Unsere Absicht ist, jedermann in Sicherheitsfragen zu unterstützen", erklärte hierzu ein NSA-Referent.

Microsoft ist freilich nicht das einzige Unternehmen, das mit Sicherheitsbehörden kooperiert. Auch Apple und Linux-Distributor Novell haben laut Die Welt eine solche Zusammenarbeit eingeräumt. Experten meinen, dies diene vor allem dazu, den Kunden mehr Sicherheit zu suggerieren, was ja durchaus stimmen kann. Dennoch scheint es zumindest auch nicht ganz unwahrscheinlich, daß in die Software Funktionen eingebaut wurden oder via Auto-Update noch werden könnten, die weniger der Sicherheit des Nutzers dienen als vielmehr seiner Überwachung.

In Deutschland war es zuletzt Innenminister Wolfgang Schäuble, der mit seiner Forderung nach einer Durchsuchung von Festplatten über das Internet Zweifel daran aufkommen läßt, daß Thomas Baumgärtners Aussage, "wir bauen in Vista keine Hintertüren ein", auch in Zukunft noch gilt. Für Windows NT, das mit einer Hintertür für die NSA ausgestattet sein sollte, sollen jedenfalls deutsche Wissenschaftler Entwarnung gegeben haben. Nur sagt das leider nichts über Vista aus.

  • Zitat: Zitat von DaJaegga  leute denkt mal nach. wenn die selbe kriminelle energie, die gegen windows angewandt wird, irgendwann mal auf linux zielt, wird es spektakulär untergehen Denke ich nicht. Ich denke eher, dass Linux dann auf irgendeinem Wege kommerziell wird - wodurch sich dann einige Unternehmen täuschen lassen und das dann auch kaufen... Zu Vista: Die NSA hat da längere Zeit ...

  • Der optimale Thread um wieder mal einige Trolle zu füttern. Was versteht ihr den unter einer Backdoor? Mit dieser simplen Frage fängts schonmal an? Nur mal als Info. Der Netzwerkverkehr ist auf Hardwareebene jederzeit Paketweise analysierbar. Selbst im verschlüsselten Zustand würde man jedes ausspionieren sehr schnell entdecken was für Microsoft geradezu ein Desaster wäre. Weder hat MS daran Interesse noch die NSA. Den spätestens beim Verkauf ...

    deleted user am 13.01.2007 05:09
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