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06. November 2008
Microsoft Windows 7 in BitTorrent-Netzwerken hat auch etwas GutesEs mag etwas merkwürdig klingen, solch einen Satz vom Software-Giganten aus Redmond zu hören. Besonders wenn man sich an Veranstaltungen wie den Anti-Piracy-Day erinnert und die allgemeine Haltung zum Thema Filesharing von Microsoft kennt. Dass die auf der PDC verteilte Vorabversion von Windows-7 früher oder später im Peer-to-Peer Netzwerk BitTorrent auftauchen würde, war den Entwicklern vermutlich schon im Vorfeld klar. Überraschenderweise wird dem Ereignis nun mehr Positives abgewonnen als erwartet. Es ist die Rede von einem unvermeidbaren Vorfall, dem nicht nur Negatives nachzusagen sei, sondern aus dem auch einige Vorteile erwachsen. Dieser Meinung ist zu mindest Gary Schare, der Leiter des Hardware-Produktmanagements von Microsoft. Seit nun mehr als einem halben Jahr sind die Partner von Microsoft bereits im Besitz einer ersten Vorabversion des Windows Vista-Nachfolgers. Im letzten Monat hat man die Gunst der Fachkonferenz (Professional Developers Conference) genutzt und eine noch sehr frühe Ausgabe von Windows-Seven an die Besucher verteilt. Es dauerte nicht einmal 24 Stunden, bis die ausgehändigte Variante in verschiedenen Torrent-Verzeichnissen aufgetaucht ist. Üblicherweise wäre nun damit zu rechnen, dass Microsoft rechtliche Schritte gegen die Raubmordkopierer, welche die Build veröffentlicht haben, einleiten wird. Schare wollte auf diese Frage nicht weiter eingehen. Er könne nichts dazu sagen, was die Rechtsabteilung von Microsoft in diesem Zusammenhang unternehmen wird. Ob Microsoft gegen die Verantwortlichen in juristischer Hinsicht vorgehen will oder muss, wird sich schon in naher Zukunft herausstellen. Da die Installation der Vorab-Version keine Angabe eines Registrierungsschlüssels erfordert, wird damit gerechnet, dass sich ausgesprochen viele Anwender einen Vorgeschmack auf Windows 7 einholen werden. Microsoft ist diesen Aussichten gegenüber nicht nur negativ gestimmt. Die Entwickler aus Redmond nehmen an, dass sich vor allen Dingen fortgeschrittene User mit viel Interesse an der Technik mit der Version auseinandersetzen werden. Ein integriertes Feedback-Tool soll sodann eine umfassende Sammlung von Fehlerberichten "nach Hause telefonieren". Dies bedeutet auf den ersten Blick einen Vorteil für (via apcmag, thx!) Verwandte News
Trackbacks
Zitat: Zitat von gS- Aus Prinzip alleine schon. Wie käme denn das an, wenn MS-Produkte legal in der Tauschbörse landen Das wäre nicht gut. Dann hätten ja all die Linux, Open Source und sonstigen Fanatiker ja gar nichts mehr zu motzen. Das wär bestimmt schrecklich für die. Kein Feindbild mehr. Third Life am 07.11.2008 09:47
Doch, Apple Doctor Strange am 07.11.2008 09:55
Zitat: Zitat von Third Life Kein Feindbild mehr. Wie würde Dieter Nuhr jetzt sagen: "So ganz ohne Feindbild kommen Sie wohl nicht durchs Leben, oder ?" Manchmal hat man den Eindruck das ist wirklich so. gS- am 07.11.2008 10:06
Ich nehme mal an MS hat schon immer geduldet dass Betas illegal weiter gegeben werden. So kommt man sehr gut an Feedback wenn man die einschlägigen Foren besucht. Und da die Betas meistens eh nicht produktiv eingesetzt werden ist der Verlust sehr gering. httpKILLER am 10.11.2008 21:12
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