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14. Februar 2008
Microsoft Teenies mit Knast drohen hilft gegen KopierenWenn man nur richtig fragt, kriegt man auch die richtigen Antworten. Insofern ist schon im Vorfeld klar, was von einer Microsoft-Studie zu halten ist, die Datenmaterial gegen das Kopieren unter Jugendlichen sammeln will. Zu lachen wäre das aber nur dann, wenn MS nicht gleich eine Kampagne aus dem Boden stampfen würde und mit den Ergebnissen gar in die Lehrpläne der Schulen will. Über 70% der herunterladenden Jugendlichen seien laut Microsoft empfänglich für "Aufklärung" und stellten ihre "illegalen Aktivitäten" anschließend ein. Was kein Wunder ist, denn gefragt wurden die Jugendlichen zunächst nach ihrem Downloadverhalten - nutzten sie unlizensierte Downloadquellen oder P2P, wurden sie aufgeklärt, dass ihr Verhalten zu "teuren Geldstrafen und möglichen Haftstrafen" führen kann. Sherri Erickson von der Microsoft Genuine Software Initiative betonte die sich eröffnenden
Denn vor allem müssten die Schüler wissen, was die "Regeln" seien. Sind diese bekannt, befürworten laut Microsoft 82% der Jugendlichen Strafen für Downloader. Nur: was für "regeln" meint Microsoft nun? Ist es tatsächlich ein schlechtes Zeichen, dass nur 11% diese "Regeln" kennen? Oder nicht vielmehr ein Indiz dafür, dass nur ein kleiner Teil der Jugendlichen auf die Propaganda aus dem IP-Lager hereingefallen ist? Denn solang sich die "Aufklärung" über die Regeln auf dem Level eines "Wie oft müssen wir noch singen?" - TV-Spots bewegt, sollten "Erfolgsquoten" mit äußerster Vorsicht genossen werden. Und ebenso ihre Aufnahme in die Lehrpläne. Verwandte News
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