gulli: Microsoft Studie: 54 Prozent der englischen Filesharer sind Kinder

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27. Juli 2008

Microsoft Studie 54 Prozent der englischen Filesharer sind Kinder

Die jüngsten Bemühungen, welche gegenwärtig in England praktiziert werden, um Filesharing einzudämmen, scheinen nach einer neuen Studie von Microsoft genau die Richtigen zu erwischen. Mit verwarnenden Briefen möchten sechs Provider dort gegen Kunden vorgehen, die laut Aussagen der British Phonographic Industry (BPI) unter Verdacht stehen, urheberrechtlich geschütztes Material getauscht zu haben.

Laut der Studie sind 54 Prozent der britischen Filesharer Kinder und folglich nicht selbst Eigentümer eines Internetanschlusses. Infolge dessen dürften die warnenden Briefe an deren Eltern gehen, die möglicherweise gar nicht wissen, wie ihnen geschieht.

Laut der Studie sind 14-jährige Kinder besonders "gefährdet", wenn es darum geht, aktiv am Filesharing teilzunehmen. Die Umfrage, welche durch Microsoft finanziert wurde, befragte dabei 270 Kinder sowie 1.200 Erwachsene. Ganze 54 Prozent der befragten Kinder - zwischen 11 und 16 Jahren - gaben an, Filesharing zu nutzen, um somit kostenlos an Musik und andere Inhalte zu gelangen. Dem gegenüber stehen 15 Prozent bei den befragten Erwachsenen. Die Pressemitteilung zur Studie spricht dabei deutliche Worte:  "Diese Altersgruppe gab an, dass sie wüsste, was Piraterie sei und dass es gegen das Gesetz verstoßen würde. Dies könnte sie jedoch nicht davon abhalten, weiter aktives Filesharing zu betreiben. Dadurch, dass sie mit einem PC - genauer gesagt einer Internetverbindung - aufgewachsen sind, wissen die jungen Piraten ganz genau, wo sie kopierte Dateien im Internet finden können, wo diese oftmals billiger sind, als ihre echten Gegenstücke. Dabei verstehen sie jedoch in den seltensten Fällen die Risiken, welche beim Download von solchen Dateien drohen."kids, filesharing, computer, p2p

Sollte man die Studie als repräsentativ bezeichnen, so darf man davon ausgehen, dass in Kürze etwa die Hälfte der britischen Haushalte Post von ihrem Provider erhält. Dabei sind es dann aber nicht die Kinder, die verwarnt würden, sondern deren Eltern. Fairerweise müssen diese keine teure Abmahnung bezahlen, wie es beispielsweise in Deutschland der Fall ist. (Firebird77)

(Text via zeropaid, Bild via best-home-networking-solutions, thx!)

  • Zitat: Zitat von FYi_  interessant wie hier versucht wird die illegalen Handlungen zu rechtfertigen. Ein Satz und darin 3 Fehler. Was bitte schön ist daran legal, wenn auf CD Rohlinge, USB Sticks etc. Abgaben an die MI... draufgeschlagen werden, selbst wenn man selbst nur Urlaubsfotos drauf knallt?

    Destiny666 am 28.07.2008 18:33
  • Zitat: Zitat von techblaster  ABER: Auch Rapidshare loggt natürlich Daten mit und das ist in dem Fall Deine IP sowie Datum/Uhrzeit. Hiermit ist eine nachträgliche Feststellung des Anschlusses kein Problem. Sollte also bspw. Rapidshare eine Anorndung ins Haus bekommen, ist es gerade um diese wenigen Daten schlecht bestellt. Sie logen zwar IP / Datum und den Traffic ABER: Nicht welche Datei ...

    Dreambasher am 29.07.2008 01:32
  • Zitat: Zitat von Dreambasher  Sie logen zwar IP / Datum und den Traffic ABER: Nicht welche Datei heruntergeladen wurde! Und das weißt du woher?

  • Zitat: jedoch besuch ich die konzerte der interpreten, die mir gefallen. so kommt es auch, dass ich lieber meine 10 konzerte im jahr (+ festivals) besuche, als mir cds zu kaufen. zumal die meisten entertainer und musiker so mittlerweile eh mehr kohle verdienen

    Dark-Caeon am 29.07.2008 10:11
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