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21. Juni 2005

Microsoft Reader DRM bemerkenswert leicht zu knacken

Aber Vorsicht: man ist dann ein Dieb!

Das DRM des Microsoft - Reader - Programms habe zuverlässig verhindert, dass er seine legal gekauften Ebooks habe lesen können, schreibt Michael Gartenberg, und nach einer Dreiviertelstunde Unterhaltung mit einer offenbar völlig inkompetenten Microsoft - Servicehotline habe er beschlossen, die Sache "in die eigenen Hände zu nehmen" - nach kurzer Prüfung des Sachverhaltes konnte er die DRM-geschützten MS-Reader Files mit dem praktischen Programm Amber LIT Conversion vom kopiergeschzützten .lit - Format in ungeschützte PDFs konvertieren. Amber LIT ist nebenbei Freeware und konvertiert neben .lit noch eine ganze Menge anderer Formate.

Nun ist Gartenberg dadurch natürlich zu einem verabscheuungswerten Kriminellen geworden, wie Copyfight zutreffend bemerkt, und auch sie selbst entgehen der Kriminalisierung nur, da ja, nun, in ihrem Artikel nicht wirklich eine Anleitung zum Verstoß gegen den DMCA gegeben wird.

Wie absurd es ist, das Umgehen von Kopierschutzmaßnahmen zu verbieten, wird einmal mehr offenbar: und es handelt sich trotz des Huintergrunds DMCA nicht um eine US-amerikanische Spezialität. Auch in Deutschland ist das Umgehen von Kopierschutzmaßnahmen häufig nicht mehr erlaubt, selbst der Hinweis auf entsprechende Kopiertools kann als Anleitung gedeutet werden und zieht entsprechende juristische Konsequenzen nach sich.

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