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03. Juli 2006
Microsoft Nein, wir schalten euer Windows nicht abNach den Ankündigungen durch einen Microsoft-Supportmitarbeiter, die Windows-Lizenzprüfung per WGA werde im Herbst obligatorisch und Windows-Installationen ohne WGA binnen Monatsfrist deaktiviert, schob Microsoft nun endlich das Dementi nach. Auf erste Nachfragen blieb man bislang vage, es "könnten Kunden verpflichtet werden, an dem Programm teilzunehmen", so Microsoft zunächst. Nun wird der Konzern deutlicher. "Nein, Microsofts Antipiraterie-Technik wird Ihren Rechner nicht abstellen. ... Mit Windows Vista werden wir es deutlich schwieriger und weniger attraktiv machen, unlizenzierte Software zu verwenden, und wir arbeiten daran, dies auf ältere Windows-Versionen zu übertragen." Die Installationen bei Großkunden sollen im 30-Tagesrhythmus auf "Echtheit" geprüft werden, wie CRN in Erfahrung brachte. Ein "Key Management Service" werde auf den kommenden Longhorn-Servern laufen und abgleichen, wieviele Installationen im Netzwerk vorhanden sind und für wieviele bezahlt wurde. Auf Nachfrage, was im Fall von mehr installierten als bezahlten Installationen geschehe, gab eine Microsoftsprecherin an, dass überzählige Windowskopien deaktiviert würden. Im Privatbereich soll das umstrittene Windows Genuine Advantage-Prüfprogramm nicht obligatorisch werden, so Microsoft. Das Tool fiel durch häufiges Phonehome auf, eine Funktion, die in der EULA nicht erwähnt wurde, mit der sich das Autoupdate ankündigte. Damit qualifiziere sich das Tool als klassische Spyware - nach Ansicht eines Nutzers in den USA, der Klage gegen den Softwareriesen erhob. WGA kann deinstalliert werden, sicherheitsrelevante Updates stehen MS-Usern auch ohne das Programm zur Verfügung. Verwandte News
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