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10. März 2008

Microsoft erteilt Absage an Open Source Windows Quellcodes bleiben geheim

Microsoft General Manager Bill Hilf sagte in Bezug die Quellcodes von Windows, dass eine solche Veröffentlichung "irrelevant in Bezug auf das was die Leute wollen" wäre. Offensichtlich glaubt man in Redmond, die Freilegung der Sources würde mehr für Aufruhr und Arbeit sorgen, als das dies dem Unternehmen Nutzen bringt. Ausgerechnet dieser Sprecher müsste es aufgrund seines Erfahrungshintergrundes in dem Bereich eigentlich besser wissen. Hilf war vor seinem Wechsel zu Microsoft für IBMs technische Strategie in Hinblick auf Linux und Open Source zuständig.

Hilf sagte in einem kürzlich veröffentlichten Video eines Vortrags, selbst die sachkundigsten Programmierer würden die Quellcodes von Windows überhaupt nicht haben wollen. Ihnen würde es für die Erstellung ihrer eigenen Programme ausreichen zu wissen, wie die unterschiedlichen Anwenderprogramme unter Win miteinander kommunizieren. Nach Bill Hilfs Ansicht gibt es grundsätzlich keinen Grund die Quellen von Windows freizulegen, ausser für einen interessanten Artikel, der durch die Presse geht.

Seine Aussagen wirken recht überraschend wenn man bedenkt, dass der Mann früher bei der Firma IBM für deren Stategie für Produkte im Bereich Linux und Open Source zuständig war. Man muss abwarten was aus der ursprünglichen Ankündigung wird, die Quellen für diverse APIs und Protokolle von Windows zu veröffentlichen. Die Open Source Community hatte diese Neuigkeit zumindest rundweg positiv aufgenommen. Zumindest diese Leute scheinen etwas ganz anderes zu wollen, als was Hilf glaubt was die Masse will.

Autor Gavin Clarke vom Register Developer fragte dementsprechend folgerichtig in Richtung Redmond: "Open source code is for dummies" ? Ist die Idee hinter Open Source nur etwas für Dummköpfe?

  • 25 Kommentare zum Artikel
  • ich habe keinen respekt vor bill gates, dieb bleibt dieb. er ist zwar ein guter dieb, aber das verschönert es nicht. (die rede ist von steve jobs + bill gates, als beide sich verkrachten) du hast bisher nur debian und ubuntu getestet? nunja.. ich glaub wenn du schon an debian scheiterst, würdest du dir alle zähne an gentoo oder lfs ausbeisen

    Tyranastrasz am 11.03.2008 08:21
  • Ich bin an Debian nicht gescheitert, ich habe lediglich Bugs gefunden. Ich denke halt Debian stable sollte als Serversystem solche schnell beheben. Ich bin deshalb nicht abgeneigt gegenüber Linux, auf meinem Server und meinem Laptop setze ich es voll überzeugt ein! Auf Ubuntu habe ich keine Lust, bis auf die Repositories ist es doch Debian... In instabil -.- Nun Gentoo... Ein Freund meinte er habe das Kompilieren nach 8 Stunden oder so ...

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