SenerD. am Mittwoch, 10.03.2010 16:03 Uhr
Glaubt man einem internationalen Gespann von Psychologen, habe man im Rahmen einer ausführlichen Metastudie endgültig herausgefunden, dass gewalthaltige Videospiele der Grund für erhöhtes aggressives Verhalten und nachlassender Empathie seien. Im Rahmen der Studie "Violent video game effects on aggression, empathy, and prosocial behavior in Eastern and Western countries", will das Psychologen-Team aus den USA, aus den Niederlanden und aus Japan insgesamt 130 verschiedene Forschungsergebnisse mit mehr als 130.000 jugendlichen Versuchsteilnehmern unter die Lupe genommen haben. In Anbetracht aller Studien sei man zuletzt zum Entschluss gekommen, dass Gewalt in Computerspielen eindeutig die Aggressivität von Kindern und Jugendlichen fördere. Der Faktor Zeit sei dabei ausschlaggebend.
Die letzte Metastudie zu dieser Thematik wurde 2004 veröffentlicht. Aufgrund neuer Forschungsergebnisse und neuer Erkenntnisse sei es nach 6 Jahren wieder Zeit geworden, eine neue, ausgereiftere Metastudie auf die Beine zu stellen. In Hinblick auf die Vergleichbarkeit der jeweiligen Untersuchungen, der geringen Anzahl an Versuchsteilnehmern und einer teilweise fehlerhaften Fachkompetenz der Versuchsleitung seien zahlreiche Studien aus der Vergangenheit entweder unvollständig oder fehlerhaft. So gebe es in neuen Studien keine kulturellen Unterschiede zwischen der westlichen und japanischen Gesellschaft mehr. Mittlerweile könne man widerlegen, dass die Menschen in Japan friedlicher seien als in Europa oder Nord-Amerika. Auch spielen laut den Psychologen Alter und Geschlecht keine sonderlich große Rolle in Hinblick auf die Auswertung der Gewaltbereitschaft der Jugendlichen und Kinder.
Heutzutage wisse man, dass der Faktor Zeit ausschlaggebend dafür sei, ob die Aggressivität kurzfristig oder auf Dauer gefördert werde. In Rahmen von Langzeitstudien will man festgestellt haben, dass gewalthaltige Computer- und Videospiele die Aggressivität über mehrere Jahre hinweg erhöhen.
Die Ergebnisse der Metastudie 2010 wurden in der Märzausgabe des "Psychological Bulletin" eröffentlicht.
(via www.pcgames.de, thx!)
frag mich warum die deutschen nichmal sone studie machen...
Weil keine Deutschen dabei waren? Die Jugendlichen kamen aus den USA, aus den Niederlanden und aus Japan....
ich frag mich immer wann diese studie gemacht wurde und wieso man nie davon erfährt?130k gamer zusammen zu bekommen ist ja nich grad einfach das muss ja schon ne grössere aktion sein...
Ganz ehrlich ich versteh einfach nicht wieso die Richtigkeit solcher Studien hier immer sofort dementiert werden muss. Nur weil vielleicht 50 User hier behaupten, dass sie durch Spiele nicht aggressiver geworden sind würde ich mal meinen, dass die 130.000 Versuchspersonen schon deutlich repräsenta...
Na ja die Studie hat recht aber ich glaub das ist bei allen Aktivitäten die einen Wettkampf darstellen. Beispiel Fußball Spielen, wie oft regt man sich über den gener auf. Oder streitet mit dem Schiri wegen einem nicht gegeben Freistoß oder ob die gelbe Karte jetzt nicht zu hart war. Ich glaub d...