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15. September 2008
Metallica Interview mit filesharendem Journalisten abgesagtDas Label der US-amerikanischen Metal-Band Metallica hat ein Interview mit einer schwedischen Zeitung abgesagt, nachdem sich der Journalist geäußert hatte, das Album via BitTorrent heruntergeladen zu haben. Scheinbar ist man gegenüber Filesharern also doch nicht so wohlgesonnen, wie man dies erst jüngst darzustellen versuchte. John Jeppson dürfte sichtlich irritiert gewesen sein, als er eine Absage für das geplante Interview erhielt. Kurzerhand sagte man daraufhin ein ebenfalls geplantes Interview mit dem Journalisten ab. Die schwedische Niederlassung Dagens Media äußerte sich gewohnt bissig zu dem Ereignis: "Der Kritiker verweist auf einen Torrent, bei welchem einige Personen die Tracks verändert haben. Des Weiteren erklärt er detailliert, was man tun muss, um das File herunterzuladen, das die Urheberrechte des Labels verletzt. Es ist nicht nur ein illegales File, sondern ein verändertes. Der Kritiker meint außerdem, dass das echte Album so klingen sollte wie in seinem Download. Filesharing von Musik ist illegal. Immer. Da gibt es nichts zu diskutieren. Die Tatsache, dass Sydsvenskan einen Journalisten beschäftigt, der sich die Musik illegal heruntergeladen hat und dann auch noch auf die illegale Seite [The Pirate Bay] in seiner Kritik verweist, ist für uns völlig inakzeptabel." Das neue Metallica-Album "Death Magnetic" ist inzwischen auf Platz #1 in den englischen Charts. (Firebird77) (via torrentfreak, thx!) Verwandte News
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Zitat: Was bringen ihnen Anerkennung, Respekt oder gute Kritiken, wenn sie nichts verdienen? Von Irgendetwas muss der Künstler ja leben, wobei die Menge an Geld, die eine Band für ein Album/eine Single bekommt, wohl sehr lange dafür reichen wird. Hab ja nicht gemeind das Künstler nichts verdienen sollten, (die kriegen genug durch konzerte und werbeartikel) Ich meine nur das Kunst etwas ist was nicht vor ... screon am 16.09.2008 12:13
Die ganzen Oldscholl-Bands und ihre profithungrigen Labels sind es einfach gewohnt mit einem CD Release mehrere Millionen zu machen. Sowars halt mal in der guten alten Zeit in der ein Album 18 Mark kostete und sich die meisten Leutz das Album kauften. Die Bosse der Labels und ihre Mitarbeiter, die Rechtsanwälte und ANti-Filesharingvereine wollen doch alle was von grossen Kuchen ab haben. Da kann man schon mal böse werden auf zwei schwedische ... raketenhund am 16.09.2008 12:17
Zitat: Zitat von screon Hab ja nicht gemeind das Künstler nichts verdienen sollten, (die kriegen genug durch konzerte und werbeartikel) Ich meine nur das Kunst etwas ist was nicht vor einem Kommeziellen Hintergrund geschaffen werden sollte!!! Mag richtig sein. Nur leider sehen die Plattenlabel das anders. Zumal ein angehender Sänger, der seine erste Platte auf den Markt bringt, sicher von großer ... Fryhstyxei am 16.09.2008 19:11
Zitat: Zitat von Dagens Media Filesharing von Musik ist illegal. Immer. Da gibt es nichts zu diskutieren. [...] und dann auch noch auf die illegale Seite [The Pirate Bay] in seiner Kritik verweist, ist für uns völlig inakzeptabel." habe wieder gut gelacht, danke hoffentlich ist es bei dennen in den büros nicht illegal berichte über das intranet auszutauschen Wandang am 16.09.2008 22:51
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