gulli: Metallica: Downloads doch nicht böse?

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27. April 2008

Metallica Downloads doch nicht böse?

Metallica war eine der ersten Bands, die Klagen wegen illegalem Filesharing anstrengten. Nun erklärt Drummer Lars Ulrich: "Es ging nie ums Downloaden per se" - und verspricht den Fans eine neue Internet-Strategie.

Und das ausgerechnet in einem Interview mit dem Rolling Stone anlässlich des "Record Store Day".

Zuvor hatte Lars Ulrich noch erklärt, wie sehr er an den Plattenläden hinge. Doch auf Metallicas Klage gegen die Filesharing-Seite Napster aus dem Jahr 2000, die viele Fans der Band noch heute nachtragen, angesprochen, feierte der die Möglichkeiten des Internets.

"Es ging nie ums Downloaden per se," erklärte Ulrich und zählte die Onlineangebote der Band auf. Die Frage sei lediglich gewesen, nach wessen Regeln gespielt werde. Und da habe man eben entscheiden, dass die vom Künstler ausgehen müssten.

Mit einem Hinweis darauf, dass das in diesem Herbst erscheinende Metallica-Album das letzte bei Warner Bros. sei erklärt Ulrich, man werde sich für Zeit danach umsehen:

"Wir wollen so frei wie möglich sein. Wir haben Radiohead beobachtet und Trent Reznor und in 27 Jahren oder wie lang auch immer die nächste Platte braucht werden wir uns auf alles stürzen was möglich ist in Sachen Internet."

Zu Filesharing-Befürwortern, wie einige schon titelten, sind Metallica damit noch nicht geworden. Allerdings lassen Ulrichs Aussagen durchaus auf ein ähnliches Projekt wie in der Vergangenheit von Radiohead oder den Nine Inch Nails hoffen. Nicht immer zur Freude der Fans, denn viele sehen in der Kehrtwende der Metal-Heroen bloße Heuchelei. Q.E.D., was zu beweisen wäre. In 27 Jahren, oder so. (Autor: Simon Columbus)

(via Zeropaid.com)

  • Woher kommt dieser plötzliche Sinneswandel? Eines ist aber definitiv klar, aus Liebe zu den Fans nicht. Im September soll das neue Album erscheinen und da brauchen die Herren wohl noch ein bisschen Publicity. Ich hoffe ihnen bleibt kein so großes Medienecho wie Radiohead oder NIN vergönnt. Einfach erbärmlich

  • Ulrich hat mal wieder gefurzt..naja wen es interessiert. Metallica brauchen anscheinend wieder Kohle.

    stormrider74 am 28.04.2008 15:36
  • qed heißt mitnichten ausschließlich quod erat demonstrandum. es kann genauso gut quod esset demonstrandum heißen. "was zu beweisen wäre". kleiner scherz unter mathematikern hab ich mir sagen lassen. zur news: blaaaa... metallica nervt eh

    Laird_Dave am 28.04.2008 17:33
  • Zitat: Zitat von Solevita  nope qed= quod erat demonstrandum= was zu beweisen war demonstrandum = gerund meine 5 jahre latein zahlen sich endlich aus xD naja. wenn man etwas bewiesen hat, in der mathematik, macht man immer nen QED darunter. ich dachte es hieße "quod est demonstrandum". mit dem gerundium haste sogar recht^^" meine 5 jahre latein haben sich wohl weniger gelohnt XD nur tempus hab ...

    Wandang am 28.04.2008 18:39
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