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13. Juli 2007
MediaDefender kauft Domain P2P.net Ring frei für die nächste PiratenfalleDie schon häufiger in den USA in die Schlagzeilen geratene Firma MediaDefender hat jetzt aktuell die Domain P2P.net erworben. Noch letzte Woche hatte MediaDefender traurige Berühmtheit erlangt, indem man den browsenden Usern eine eigene BitTorrent-Seite vorgaukelte. Diese sollte die Besucher dazu animieren, auf Miivi.com Kinoblockbuster via P2P herunter zu laden. Da dieses Unternehmen im Auftrag der MPAA, BSA, RIAA und andere Organisationen tätig ist, muss man sich nicht lange fragen was mit den gesammelten IP-Adressen passieren soll. TorrentFreak umgeleitet. Was genau mit der käuflich erworbenen Domain passieren soll ist derzeit noch offen. Die Firmenleitung teilte dem Magazin Ars Technica bezüglich Miivi vor ein paar Tagen mit, es hätte sich dabei nur um ein rein internes Projekt gehandelt. Von einer Falle keine Rede also. Kurz nach der Enthüllung der gefälschten Seite hatte man das angeblich interne Projekt auch nach wenigen Stunden wieder von der Bildfläche verschwinden lassen. In der kurzen Zeit ist den amerikanischen Filesharingjägern sicherlich ausreichend gutgläubige Beute bzw. deren IPs ins Netz gegangen.
Das Unternehmen war in der Vergangenheit auch durch den Vertrieb von gefälschten Torrentlinks aufgefallen. The Pirate Bay Admin Brokep hat den anderen Betreibern der BitTorrent-Trackerportale seine Hilfe bei der Suche nach gefakten Files von MediaDefender angeboten. Seine Wünsche, das Unternehmen mag pleite gehen werden aber nicht allzu bald in Erfüllung gehen. Erst vor kurzem hat man mit der Realisierung von neuen viralen Werbekampagnen begonnen, für die man die sonst so verabscheuten Peer-To-Peer Netzwerke gerne in Anspruch nimmt. Ziel aller Aktionen sind dabei primär weniger gut informierte und eher harmlose Tauschbörsenbenutzer. Die richtigen Freaks werden weder auf vorgetäuschte Portale, getürkte Downloadlinks, noch auf Werbung in Musikdateien von Hip Hop Interpreten wie Plies und Co. herein fallen. Das Nachsehen dürften die jüngeren Teilnehmer der Tauschbörsen, bzw. deren Eltern haben.
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Zitat: Zitat von RevanZ Was soll mit den gesammelten IP-Adresen passieren, ich vermute mal garnichts, kein Staatsanwalt der Welt in einem normalen Land darf solche illegal ermittelten Daten überhaupt verwenden, dass wär ja noch schöner. Ganz abgesehen davon dass sich die besagte Organisation damit selbst strafbar macht und hoffentlich dafür auch blutet um es mal etwas "herb" ... Parodius am 15.07.2007 00:56
Zitat: Zitat von pra Piratenfalle... sowas wie GULLI.COM mit USENEXT? Ich schreibe meine Beiträge, gulli.com sei Dank, bereits aus dem Knast. And you're next! Maledictvm am 15.07.2007 02:21
Zitat: Zitat von Angeluz Ich schreibe meine Beiträge, gulli.com sei Dank, bereits aus dem Knast. And you're next! Bloß nicht die Trolle füttern. heXagon am 15.07.2007 02:33
Zitat: Zitat von Johnnsen Wenns danach geht sind die daten die die Telekom sammelt auch illegal! Sind sie auch (Stichwort: Holger Voss Urteil) Kantanoxa am 15.07.2007 03:45
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