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16. Januar 2008
Media Surveillance Mit zuviel bzw. zuwenig Nullen gegen Raubkopierer"Jedes Jahr entstehen durch Raubkopien Schäden von über 10 Mrd. Euro!" betiteln die Kopierer-Fahnder von Media Surveillance ihre Pressemitteilung, in der zwar zahlreiche Nullen vorkommen, aber gelegentlich auch knapp werden: Als "ernstzunehmender Gegner der Raubkopierer-Szene" positioniert man sich, mit der Gleichsetzung der 190 Gigabit-Anbindung Rapidshares mit "19.000 DSL-1000 Anschlüssen" zerstört man indessen schnell den, nun ja, mittleren Eindruck. Seit "einem Jahr" gebe es eine "rapide steigende Anzahl an One-Click-Hoster-Diensten", so die Piraterieexperten, die weiter Expertise versprühen mit den Worten, der "größte Anbieter" verfüge über eine 190 Gigabit/sec-Anbindung, "dies entspricht einer Bandbreite von 19.000 DSL-1000 Anschlüssen." Faktor 10 daneben mag noch nah dran sein, nah dran gilt bekanntermaßen aber nur beim Einsatz thermonuklearer Waffen.
Hingegen verspricht Media Surveillance, als "einzigster (sic!) Anti-Piracy Anbieter Lösungen gegen alle momentan aktuellen Verbreitungsformen" anzubieten. Mit Rechenzentren in Europa und den USA sowie einem "erfahrenen Experten-Team" will das Unternehmen "als ernstzunehmender Gegner der Raubkopierer-Szene" punkten, schafft es aber, wie gesagt, nur so mittel. Wobei man ja das Marketinggeklingel aus den Pressezentren diverser Unternehmen durchaus kritischer Betrachtung unterziehen und mit den tatsächlichen Leistungen vergleichen sollte. Faktisch fällt das im Fall von Media Surveillance jedoch etwas schwer, denn in Bezug auf die Technik schweigt man sich vornehm aus:
Weiter informieren kann man sich auf der Seite von Media Surveillance selber. Falls Media Surveillance entsprechend ihrer Impressumsangaben die "Erlaubnis zum Setzen eines Links zu dieser Webseite entzieht", wird an dieser Stelle darauf hingewiesen werden. Trackbacks
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