gulli: McCain: mit Daten gefüllter Blackberry für 20 US-Dollar an Journalisten verkauft

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13. Dezember 2008

McCain mit Daten gefüllter Blackberry für 20 US-Dollar an Journalisten verkauft

Mit Sicherheit hätten nicht nur verschiedene Vertreter der Presse gesteigertes Interesse an dem Blackberry des Präsidentschaftskandidaten John McCain gehabt. Das angesprochene Gerät befindet sich nun in den Händen eines Fox-5 Reporters. Dieser konnte das Smartphone zu einem absoluten Schnäppchenpreis von 20 US-Dollar erstehen und ist von nun an im Besitz von vielen sensiblen Daten. Auf die Löschung der Selbigen hat man offenbar verzichtet.

Der Verkauf fand unter der Kampagne "gone out of business" statt. Mit diesem Vorhaben will man die enormen Kosten der Präsidentschaftskandidatur wieder wettmachen und verkauft aus diesem Grund alle nicht mehr benötigten Utensilien. Als der neue Besitzer des Blackberrys zu dem Ausverkauf im Hauptquartier der McCain-Palin-Kampagne eintraf, waren bereits viele interessante Gegenstände vergriffen. Doch offenbar war dem Mitarbeiter von Fox-5 das Schicksal hold und er konnte ein mit zahlreichen Informationen und Daten gefülltes Blackberry für nur 20 US-Dollar erwerben.

Neben diversen Möbelstücken standen unter anderem auch einige Laptops zum Verkauf. Die Preisspanne belief sich bei den mobilen Computern auf 400 bis 600 US-Dollar. Dem Reporter wurde diesbezüglich mitgeteilt, dass man die Festplatten der Rechner jedoch vor dem Kauf noch bereinigen wolle.  Sicherlich wäre ein derartiges Vorhaben für das Blackberry ebenfalls im Sinne des ehemaligen Besitzers gewesen. Wieso man auf die Bereinigung des Smartphones verzichtet hat, ist nicht klar.

Wesentlich vielversprechender waren für den Reporter offenbar die Blackberrys, die zum Verkauf standen. McCain, USA, Präsident, Vereinigte Staaten von AmerikaNicht zuletzt wegen dem geringen Preis von nur 20 US-Dollar fiel seine Kaufentscheidung auf zwei der Geräte. Noch größer dürfte die Freude und die entsprechende Überraschung gewesen sein, als dem Journalisten auffiel, dass auf dem Gerät noch immer über 50 Telefonnummern, einige hundert E-Mails und weitere sensible Informationen gespeichert waren. Spätestens zu diesem Zeitpunkt dürfte der Reporter von Fox einen detaillierten Einblick in den Ablauf des Wahlkampfs gewonnen haben. Die Verantwortlichen teilten mit, dass es sich dabei um ein Versehen handeln würde und man die Daten eigentlich entfernen wollte. Jetzt wo es bereits zu spät ist, will man weitere Schritte einleiten. Die Verantwortlichen wollen sicher gehen, dass mit den Informationen kein Missbrauch begangen wird. (gS-)

(via foxnews.com, thx!)

  • Vielleicht sollte man den selbst ankaufen und dann weiter verscherbeln. Das Ding allein kostet ja nen Haufen.

    rpgamer2003 am 16.12.2008 09:25
  • Zitat: Zitat von rpgamer2003  Vielleicht sollte man den selbst ankaufen und dann weiter verscherbeln. Das Ding allein kostet ja nen Haufen. Und is da für einen echten Spottpreis über den Tisch gegangen. Ich glaube bei 20 Dollar hätt ich mit oder ohne Daten nicht lange gezögert.

  • Da good ol' Rupert pro Republikaner ist, wird sicher kein Humbug mit diesem Handy getrieben....leider.

  • Zitat: Zitat von beeze  Da good ol' Rupert pro Republikaner ist, wird sicher kein Humbug mit diesem Handy getrieben....leider. Zudem hat man angeblich sicher gestellt, dass damit kein Unfug betrieben wird

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