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25. Oktober 2008
Marlin Die neueste Kopierschutz-Idee ist "Open-Source DRM"Das Industrie-Konsortium Marlin, bestehend aus Intertrust (Rechtsinhaber von Kopierschutz-Technologien), Panasonic, Philips, Samsung und Sony, hat eine neue Idee, wie man DRM "auf die nächste Ebene" bringen könnte. Die neue Idee ist "Open Source DRM". Quelloffene Kopierschutztechnologie also, von dessen Einsatz man als Konsument im Idealfall nichts mitbekommt. So jedenfalls lautet eines der begeisterten Aussprüche von dem Vizepräsidenten des Marlin-Konsortiums, welches sich ganz im Sinne des Open-Source Deckmäntelchens "Marlin-Community" nennt. Den Quellcode jedenfalls kann man nicht, wie man das von normalen Open-Source Projekten gewohnt ist, einfach Herunterladen. Es gibt zwar Informationen zu der Architektur der Software zum sofortigen Download, doch um an die Entwicklungsumgebung oder den Quellcode selbst zu kommen, muss man sich zunächst registrieren. Nach wie vor dürfte klar sein, dass DRM für alles andere als für Kundenzufriedenheit sorgt und daher, egal ob Open-Source oder nicht, sich auf großer Basis einfach nicht durchsetzen wird. Ein interessantes Argument allerdings bringt Information Week ins Spiel: Man könnte die Technologie doch nutzen, um große Datenmengen vor Datenklau zu schützen. Wäre das realistisch oder ein weiterer Veruch, DRM, in welcher Weise auch immer, mehr Akzeptanz zu verschaffen? (020200) (via Information Week, Adrian Kingsley-Hughes, thx!) Verwandte News
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Zitat: Zitat von K_Juan Sie zu cracken ergäbe keinen Sinn, da sie größenteils nur private Dateien verschlüsseln. Quatsch. Mit AES werden (zum Teil) auch hochgeheime Staatsdokumente verschlüsselt. Und TrueCrypt und gerad die ganzen OpenSource-Dinger werden auch in Firmen verwendet, da es kostenlos, man nicht abhängig vom Hersteller ist und auch niemand fremden einfach so vertrauen ... Noop am 26.10.2008 17:07
Heißt das jetzt, dass ich straffrei den Kopierschutz verändern kann? Xandy am 26.10.2008 17:33
Zitat: Zitat von Noop Zitat: Zitat von K_Juan Sie zu cracken ergäbe keinen Sinn, da sie größenteils nur private Dateien verschlüsseln. Quatsch. Mit AES werden (zum Teil) auch hochgeheime Staatsdokumente verschlüsselt. Und TrueCrypt und gerad die ganzen OpenSource-Dinger werden auch in Firmen verwendet, da es kostenlos, man nicht abhängig vom Hersteller ist und auch ... K_Juan am 26.10.2008 18:33
Klar, nur wirst du dann wohl kaum das geschützte Medium öffenen können! Open Source heißt doch nur, dass der Quellcode verfügbar ist und das war's dann auch schon - das hat weder was mit Ethik, Moral noch sonst was zu tun sondern ist eben nur eine Eigenheit mancher Software. Ob das jetzt ein DRM-System ist, eine Möglichkeit Atomraketen zu programmieren oder Open Office ist komplett egal. Die Idee an sich ist sogar begrüßenswert, wenn ... Ihrgendwehr am 26.10.2008 18:34
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