gullinews am Mittwoch, 01.07.2009 20:54 Uhr
An und für sich ist das Gebiet des Instant Messagings schon seit Längerem eine mögliche Verbreitungsquelle für Schadcode. Interessant ist allerdings, wie stark diese aktuell steigt. Im vergangenen Kalenderjahr war nur in jeder zweihundertsten Nachricht ein schädlicher Link zu finden. Mittlerweile gehen die Experten davon aus, dass sich hinter jedem 78sten Link Schadcode verbirgt.
Zum einen sind vermutlich unerfahrene Anwender des Öfteren das Ziel von derartigen Angriffen. Üblicherweise registriert sich der Cyberbetrüger im Vorfeld einen Account unter falschem Namen und verbreitet auf diesem Weg Links zu Webseiten, auf denen die Malware angeboten wird.
In den USA spricht man abgesehen vom Messaging-Bereich dem Gebiet des Gesundheitswesens eine gesteigerte Gefährdung zu. Immerhin sind mit dem Konjunkturpaket 2009 Summen in Millionenhöhe in diese Richtung geflossen. Vorrangig werden diese Gelder für die Digitalisierung von Patientendaten und dem Schutz der Selbigen verwendet.
Als logische Folge ergibt sich eine Überschneidung zwischen Informationstechnologie und der Medizin. Sowohl Sicherheitsdienstleister als auch Datenschutzexperten rufen aus diesem Grund zu Vorsicht auf. Da die Online-Angriffe gegen die genannten Einrichtungen stark zugenommen haben, scheint Handlungsbedarf in jedem Fall gegeben zu sein. (gS-)
(via silicon, thx!)
| 4 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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Toilettenmann am 02.07.2009 10:04:23: |
dani700 am 02.07.2009 16:40:36: |
eliveo am 03.07.2009 13:05:50: |