gullinews am Freitag, 12.09.2008 20:04 Uhr
Der aktuelle Fall rund um den angeblichen Zwischenfall in einem Kernkraftwerk in einem Vorort von London wurde erstmals von den Sicherheitsexperten der Firma Sophos aufgedeckt. In der E-Mail wird behauptet, dass es zu einer schwerwiegenden Explosion am Nachmittag des 9. September gekommen sei. Selbstredend handelt es sich dabei um eine frei erfundene Meldung, die keinerlei Wahrheitsgehalt besitzt.
Weitere Details und vor allem Bilder, die das Geschehen bestätigen sollen, befinden sich im Anhang der Mail. Die Aufnahmen wurden komfortablerweise in ein Zip-Archiv gepackt. Wer in diesem Punkt der Mail jedoch Glauben schenkt und sich den Inhalt der victims.zip ansehen möchte, wird eine böse Überraschung erleben. In Wirklichkeit gibt es keine Bilder die eine Explosion in einem Kraftwerk in Großbritannien bestätigen und auch kein Bildmaterial der Opfer. Um der Meldung etwas mehr Glaubwürdigkeit zu verpassen, wird in der überraschenderweise flüssig geschriebenen Nachricht eine Zeugin erwähnt. Ihrem angeblichen Augenzeugenbericht zufolge nimmt die nukleare Wolke bereits ihren Lauf.
Anstelle der versprochenen Bilder wird auf dem Rechner des Opfers ein Trojanisches-Pferd gestartet. Die Produkte von Sophos selbst erkennen dieses als Troj/Agent-HQE. So bald sich der Schädling auf dem System eingenistet hat, beginnt er persönliche Daten an einen Dritten zu versenden. Den ersten Beobachtungen zufolge hat es der Agent-HQE besonders auf sensible Kontodetails abgesehen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Nachricht über den Trojaner schneller verbreitet, als die Spyware an sich. (gS-)
(via net-security.org, thx!)
| 7 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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tfk am 14.09.2008 17:48:39: |
hinsch am 16.09.2008 03:46:54: |
gS- am 16.09.2008 08:34:23: |
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