gullinews am Donnerstag, 26.04.2007 21:45 Uhr
In weiten Teilen der Politik und der Öffentlichkeit wird die präventive Wirkung der Videoüberwachung als bewiesen dargestellt. Leider hinkt in Deutschland die wissenschaftliche Betrachtung der Videoüberwachung der praktischen Anwendung weit hinterher. Weder die Wirkung der Videoüberwachung auf die Kriminalität, noch Effekte, wie Kriminalitätsverschiebungen oder der Einfluss auf die Kriminalitätsfurcht wurden bisher ausreichend, auf wissenschaftlicher Ebene, betrachtet.
In seiner Magisterarbeit "Die staatliche Videoüberwachung des öffentlichen Raumes als Instrument der Kriminalitätsbekämpfung - Spielräume und Grenzen" begegnet der münstersche Politikwissenschaftler Florian Glatzner diesem Missstand. Er überprüft sowohl auf theoretischer Ebene, als auch vor dem Hintergrund bisheriger Erfahrungen (in Deutschland und Großbritannien), was die Videoüberwachung zur Kriminalitätsprävention leisten kann und was nicht. Auf der anderen Seite wird untersucht, welche gesellschaftlichen Probleme durch die Videoüberwachung auftreten können.
Das Ziel der Arbeit ist es, die möglichen Spielräume und Grenzen der Nutzung der Videoüberwachung zu herauszustellen, Alternativen zu benennen und praktische Vorschläge für eine "Gute Video-Überwachungspraxis" (GuVÜP) zu erarbeiten.
Bisher steht die Arbeit als .pdf unter der Creative Common Lizenz zum Download bereit, in Kürze wird es jedoch möglich sein, eine gebundene Version käuflich zu erwerben.
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gullinews am 26.04.2007 21:45:06: |
Lord_Alamut am 27.04.2007 15:29:17: |
Patria am 29.04.2007 21:18:25: |
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