Charles Miller hat den ersten "offiziellen" Hack auf dem neuen MacBook Air durchgeführt. Dieses war Teil der Sicherheitskonferenz CanSecWest in Vancouver. Es wurde eigens ein Wettbewerb dafür Veranstaltet. Nach nur zwei Minuten hat Miller einen Bug im Safari-Browser genutzt, um Zugriff auf fremde Dateien zu erhalten. Er durfte mit 10.000 Dollar Preisgeld und einem nagelneuen Laptop nach Hause gehen.
Hintergrund der Hacking-Veranstaltung auf der CanSecWest ist die Sicherheit auf den neu erschienen Laptops zu gewährleisten. Mit dabei waren ein Sony Vaio, ein Fujitsu U810 und ein an Apple MacBook Air. Alle ausgestattet mit der Standard-Software, die man normalerweise auch beim Kauf erhält.
Nicht schlecht gestaunt haben dürften alle Anwesenden als der MacBook Air nach nur zwei Minuten durch einen Exploit auf einer Webseite gehackt war. Schon letztes Jahr hat Miller den iPod gehackt, aber in diesem Zeitrahmen dürfte auch dies seine Bestleistung gewesen sein. Auch die Organisatoren haben nicht lange gezögert. Miller bekam sein Preisgeld, durfte den Computer gleich mitnehmen und gleichzeitig eine Vereinbarung unterzeichnen, die ihm untersagt, öffentlich bekannt zu geben wie sein Hack funktioniert.
Veranstaltungen dieser Art haben den Zweck Sicherheitslücken in neuer Soft- und Hardware aufzudecken, von denen die Programmierer des Systeme nichts ahnen. Es geht um das Aufspüren sogenannter "0 Day Exploits". Der Name bezeichnet den Tag "Null", somit den Zeitrahmen zwischen dem Zeitpunkt, an dem Hacker von Sicherheitslücken wissen und dem Zeitraum, wo das Problem bekannt wird und effektive Maßnahmen getroffen werden können.
( via Techtree )
Zitat: und gleichzeitig eine Vereinbarung unterzeichnen, die ihm untersagt, öffentlich bekannt zu geben wie sein Hack funktioniert. ownd!
Als Hacker kann man auch legal gutes Geld verdienen Cu Verbogener