Loadbalancer: Gulliboard powered by Teamix und PacketPro

Loadbalancer: Gulliboard powered by Teamix und PacketPro

gullinews am Dienstag, 20.02.2007 23:31 Uhr

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In weniger als einem Monat schaffte es die gulli:community, die notwendigen Kosten der geplanten Hardwareerweiterungen zu sammeln. Ohne die Teamix GmbH hätte es länger gedauert: einen PacketPro 450-Loadbalancer stellte das Unternehmen kostenlos zur Verfügung. Ein sehr verspätetes Dankeschön an dieser Stelle, der Zeitpunkt ermöglicht jedoch, von den Erfahrungen mit der Hardwarespende zu berichten.

Es gehört zum guten Ton, nach einer Hardwareüberlassung des Lobes voll zu sein. Im Fall des PacketPro der Teamix GmbH geschieht das mit gutem Grund: der Loadbalancer verrichtet seit Monaten unter beachtlicher Last klaglos seinen Dienst und war während mehrerer Um- und Aufrüstaktionen sowie einem Umzug in ein anderes Rechenzentrum regelmäßig ein verlässliches Gerät.

Der PacketPro Loadbalancer verteilt die Besucher zwischen aktuell vier, später fünf Frontendservern, die Websites für das gulli:board ausliefern. Verteilt wird per RoundRobin, zusätzlich bietet das Gerät bereits eine erste Absicherung gegen DDoS-Attacken. Was der PacketPro aber vor allem leistet: eine immense Zahl von Seitenabrufen zwischen den Frontendservern zu verteilen. Um die 100.000 Besuchern pro Tag verursachen auf dem gulli:board eine knappe Million Page Impressions. Der Loadbalancer verteilt 3,5 TB Traffic pro Monat bzw. 120 GB pro Tag. Peaks von über 4500 gleichzeitig surfender User steckt die Hardware seit Aufrüstung ohne zu murren weg. Fazit: die Teamix-Empfehlung eignet sich für Top100-Websites in deutschen Netz mit täglichen Pageimpressions im siebenstelligen Bereich.


Hinter dem Loadbalancer arbeiten für das gulli:board neben Finchen, Kermit und der momentan außer Betrieb gesetzten Tiffy zwei weitere Frontendserver Dell PowerEdge SC1425 Dual Xeon 3.0GHz EM64T Dual Core, 3 GB RAM, 73 GB SCSI U320 10k namens Rumpel und Felifilu, zwei Dell PowerEdge PE2950 Dual Xeon 5060 3.2GHz EM64T Dual Core, 8GB RAM, 4 x 73GB SAS (15,000rpm) mit RAID 10 als Datenbankserver namens Schlehmil und Dodo, ein Netgear GS724T 24-Port managed Gigabit Switch und der genannte Loadbalancer. Nebenbei werden CSS und Grafiken von einem externen Imageserver ausgegeben, ebenso arbeitet im Serververbund ein weiterer Server für Verwaltung und Email.

Eine beachtliche Community hat auf der Hardwareausstattung Platz - eine Community, die mit der letztjährigen Spendenaktion auch eine enorme Leistung vollbracht hat. In weniger als einem Monat konnte das - optimistischerweise während der Sammlung nochmals aufgestockte - Ergebnis übertroffen werden. Nach dem offiziellen Ende der Aktion konnte ein weiterer Frontendserver angeschafft werden. Inzwischen sind die Konten stillgelegt.


Der von der Teamix GmbH für das gulli:board ausgewählte PacketPro 450 wird von den Herstellern als "unsere Mittelklasse" bezeichnet: ein leichtes Understatement, möchte man hinzufügen. Die Maschine tut auch in einer sehr trafficintensiven Umgebung wie dem gulli:board klaglos ihren Dienst. An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an die Teamix GmbH. Und an die über 1400 Boardspender.

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24 Reaktionen aus dem gulli:Board

onkelchen am 21.02.2007 16:41:23:
Wieso über Kreuz? Ich sagte doch, Master/Slave. Auf einen Server wird geschrieben (INSERT/UPDATE/DELETE), vom anderen wird gelesen (SELECT). Von was für Diff redest du, dem Binlog? mySQL schreibt jede Änderung in das Binlog, dieses wird auf den/die Slaves übertragen und dort werden diese eingesp...

tachy am 21.02.2007 18:24:08:
Wieso über Kreuz? Ich sagte doch, Master/Slave. Auf einen Server wird geschrieben (INSERT/UPDATE/DELETE), vom anderen wird gelesen (SELECT). Ah, das ist das entscheidende, es darf ja auf diese Weise auch nur auf einem Server geschrieben werden. Auch eine gute Idee! [QUOT...

onkelchen am 21.02.2007 18:28:55:
Aber eine derartige Aufteilung, dass die Schreibzugriffe ausschliesslich auf den Master geleitet werden, muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen, hört sich gut an! Das ist nicht halb so revolutionär, wie das gerade klingt. Das benutzt jeder so, der mySQL-Replication verwendet...

 

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