gullinews am Dienstag, 01.05.2007 17:51 Uhr
Auch wenn das Programm im Testlauf keine Probleme bereitet hat, von einer endgültigen Version kann noch immer keine Rede sein - auf der To-Do Liste der Entwickler liegen noch viele neue Features und kleinere Bugs auf Halde, die auf ihre Abarbeitung warten. So möchte man die User demnächst auch den Ordner auswählen lassen, wohin die Files nach dem Transfer gelangen sollen. Die eigentliche Serverfunktion, der Tracker, wurde bis jetzt nicht implementiert. Auch werden keine BitTorrent-Links als solche erkannt, die von der Betreiberseite mit einem Hashfile verbunden wurden. Der DivX-Player versagt seinen Dienst auf dem Mac und es gab für einige User Probleme, den Ordner nach dem erfolgreichen Download auch öffnen zu können. Wer eine ältere Version benutzte, wird automatisch auf das Update hingewiesen, der Rest geschieht wie üblich fast von alleine. Die Mitarbeiter von RedSwoosh, einer Tochtergesellschaft der Akamai Technologies, Inc., werden bis zur endgültigen Fertigstellung noch länger an dem Projekt feilen müssen.
Akamai ist einer der weltweit größten Anbieter für die Auslieferung und Beschleunigung von Online-Inhalten, wie zum Beispiel die Lastverteilung von WWW-Inhalten. Das Content Delivery Network wird auf weltweit 20.000 Servern in 71 Ländern betrieben. Zu den bekanntesten Kunden gehören neben Apple, auch Yahoo, Ticketmaster und Nintendo.
Die auf Peer-to-Peer-Technik spezialisierte Firma RedSwoosh aus Kalifornien hatte man vor wenigen Wochen für 15 Millionen Dollar in Aktien erworben. Mit der Übernahme will Akamai seine Internetpräsenz weiter ausbauen, Inhalte für set-top Boxen und PCs sollen unter Einhaltung der gültigen Rechtslage auf Peer-To-Peer- Basis vertrieben werden. Die Mitarbeiter des Tochterunternehmens werden dafür in Akamais bestehendes Engineering-Team in Kalifornien integriert. Mit dem Addon FoxTorrent konnte viel Aufsehen erregt werden. Die Benutzung ist trotz der geringfügigen Macken zu empfehlen, die Bandbreite für Uploads wird nach dem vollständigen Download nicht komplett in Anspruch genommen. Die Programmierer weisen in ihrem Blog explizit darauf hin, dass es sich im Gegensatz zum Beispiel zum BitTyrant hierbei um einen im BitTorrent-Netzwerk fair agierenden Client handelt. Den anderen Usern wird gemessen an transferierten Daten genauso viel zum Upload angeboten, wie heruntergeladen wurde.
Firefox, your browser reloaded. Grafik von http://ToyboxArts.com/
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gullinews am 01.05.2007 17:16:11: |