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05. August 2006
Limewire verklagt Industrie fordert 150.000 Dollar pro SongDie vier großen Labels haben die Hersteller des Gnutella-Clients Limewire verklagt. Für jeden Song, der unter "willentlichen Verstoß" gegen das Urheberrecht via Limewire verbreitet wurde, fordern die Labels 150.000 Dollar Schadensersatz. Limewire war unter den Empfängern der Unterlassungsaufforderungen, die von der Industrie an mehrere P2P-Hersteller verschickt wurden. Limewire reagierte seitdem in mehrere Richtungen, dies jedoch offenbar nicht dem Willen der Labels entsprechend. Die Sourcen des Gnutella-Clients wurden offengelegt, mit FrostWire erschien ein regelmäßig gepflegter Open-Source-Ableger des Limewire-Clients. Parallel dazu wurden mehrfach Filter angekündigt, die den Tausch urheberrechtlich geschützter Files ohne Zustimmung der Rechteinhaber unterbinden sollten. Mit der Offenlegung der Quellen wurde weiterhin sichergestellt, dass selbst im schlimmsten Fall die Entwicklung des Clients sichergestellt bleibt. Selbst im Fall einer Einstellung LimeWires blieben die freien Ableger, die bestehenden Installationen und die Existenz des Gnutella-Netzwerks davon unberührt. Die jetzige Klage richtet sich gegen Limewire, die Elterngesellschaft Lime Group LLC., sowie den CEO und den CTO Limewires. Angestrengt wird sie von Sony BMG, Virgin, EMI, Universal und Warner. Die Klage stützt sich auf die Entscheidung des Supreme Court der USA, Anbieter von Filesharingsoftware könnten unter Umständen für Copyrightverstöße ihrer Nutzer haftbar gemacht werden. Dass diese Umstände nicht beliebig vom Fall Grokster auf andere Anbieter ausgedehnt werden können, prangerte vor einiger Zeit bereits TorrentSpy an. Verwandte News
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